Celebrity-Studie: Lanz mit guten Chancen

Fernsehen Seit dem Sonntag steht er als Nachfolger von Thomas Gottschalk fest. Erst im Oktober wird der 42-Jährige seine erste Ausgabe von “Wetten, dass..?” moderieren. Doch laut einer aktuellen Studie dürfte sich Markus Lanz gute Chancen ausrechnen, von den Zuschauern am Samstagabend auch angenommen zu werden. Demnach bescheinigen die Deutschen dem gebürtigen Südtiroler eine große Beliebtheit und eine hohe Vertrauenswürdigkeit.

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Im Rahmen der Studie der auf Celebrity-Marketing spezialisierten Berliner Agentur cpi Celebrity Performance GmbH wurden die Teilnehmer nach ihrer Meinung zu acht der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Moderatoren befragt: Lanz rangiert in puncto Beliebtheit nach den alten TV-Hasen Günther Jauch (71,8 Prozent) und Thomas Gottschalk (41,6 Prozent) mit 37,1 Prozent auf Platz 3 – noch vor Jörg Pilawa (34,1 Prozent) und Johannes B. Kerner (19 Prozent).

Auch beim Thema Vertrauen kann Lanz, der im ZDF bislang seine Talkshow “Markus Lanz” und “Lanz kocht” moderierte, punkten. Auch hier führt Günther Jauch mit Abstand (66 Prozent). Allerdings kann sich der 42-Jährige mit 32,5 Prozent noch vor seinem Vorgänger Thomas Gottschalk (30,7 Prozent) platzieren, der momentan bei “Gottschalk live” mit schlechten Quoten im ARD-Vorabendprogramm zu kämpfen hat.

Das Berliner Unternehmen cpi hat sich auf die Bewertung von Prominenten zu Marketingzwecken spezialisiert. Aus seinem errechneten Celebrity-Perfomance-Index soll sich für Persönlichkeiten eine Werbewirkungspotenzial errechnen lassen.

Im Gesamtranking rechnen die Celebrity-Experten Lanz gute Chancen aus. In der Summe alle Imagekriterien, darunter Beliebtheit, Vertrauen, Erfolgserwartung und positives Abheben, liegt Lanz hinter Jauch und Gottschalk auf einem soliden dritten Platz: “Hinsichtlich der Image-Stärke zeigt Markus Lanz (53,2) gefolgt von Jörg Pilawa (51,6) in den Augen der Befragten die höchste Annäherung an Günther Jauch (78,3) und Thomas Gottschalk (60,0), zählt also eindeutig zu den profiliertesten Moderatoren der Bundesrepublik”, so die Erkenntnis der cpi-Studie.

Den Job als Haribo-Testimonial dürfte Lanz nach Meinung der Forscher seinem Vorgänger allerdings nicht streitig machen. Die Befragten würden ihn mehrheitlich als "überdurchschnittlich kompetent" und "souverän" wahrnehmen. Ergo wären Werbeverträge für Reisen, Hotels, Banken und Versicherung oder auch Schmuck und Uhren wahrscheinlicher als für süße Naschware.

Im Interview mit all4radio, der Audio-Agentur des ZDF, zeigte sich Lanz am Montag erfürchtig, aber bereit für die Sendung: "Thomas hat da zweifellos Maßstäbe gesetzt und ist auch im Laufe der Zeit eine Einheit geworden: Thomas Gottschalk war ‚Wetten, dass..?‘ und ‚Wetten,dass..?‘ war Thomas Gottschalk. Und insofern ist das eine große Aufgabe. Wir werden jetzt versuchen getreu dem alten SPD-Slogan,
’nicht alles besser, aber vieles anders‘ zu machen.

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