Verbraucherschützer mahnen Google ab

Publishing Seit dem 1. März hat Google neue, einheitliche Datenschutz-Richtlinien für seine 70 Dienste. Schon vor der Einführung gab es Kritik. Doch jetzt hat der Verbraucherzentrale Bundesverband den IT-Konzern abgemahnt. Die Nutzungsregeln verstießen gegen deutsches Recht, teilte der Verband am Montag in Berlin mit.

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Viele Klauseln der neuen Datenschutzerklärung seien unbestimmt formuliert oder benachteiligten den Verbraucher, meldet der Nachrichtendienst Reuters. Google wird nun bis zum 23. März Zeit gegeben, um eine Unterlassungserklärung abzugeben.
Laut den Verbraucherschützern seien Googles neue Richtlinien mit Begriffen wie "möglicherweise", "gegebenenfalls" oder "unter Umständen" gespickt. Dabei sei für die Nutzern nicht eindeutig zu erkennen, welche Dienste zum Beispiel Standortdaten speichern und verwenden.

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