Google: LSR wäre „Bremse fürs Internet“

Publishing Eric Schmidt, der Ex-Chef von Google, hat die geplante Einführung eines Leistungsschutzrechts für Verlage kritisiert. "Ich befürchte, dass so eine Regulierung die Verbreitung des Internets bremsen könnte, weil sie zu zusätzlichen Kosten und Reibungsverlusten führt", sagte er der Nachrichtenagentur dpa. Eine "Lex Google" sei die Gesetzesinitiative aber nicht, wiegelte Schmidt ab. "Viele Online-Dienste" würden von einem Leistungsschutzrecht getroffen, glaubt der Manager.

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Schmidt ist Verwaltungsratschef von Google und eröffnet am Montag abend die CeBit-Messe in Hannover. Vermutlich auch aus diesem Grund wählte er in dem dpa-Gespräch eher moderate Töne.

Was eine "faire Beteiligung" an Umsätzen angehe, lasse sich "fair" schlecht definieren: "Sollte nicht der Hersteller einen Anteil bekommen, auf dessen Gerät man sich den Artikel durchliest? Oder der Internet-Anbieter?"

Statt über neue Gesetze solle sich die deutsche Verlagsbranche lieber gemeinsam mit Google um neue Geschäftsmodelle im Netz kümmern. "Ich denke, das ist möglich", sagte der Manager. 

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