E wie ekelhaft: Shitstorm nach Kopfnuss-Spot

Marketing Stromsparen soll einfach sein. Nicht umsonst nennt sich die E.on-Tochter “E wie einfach”, ihr aktueller Slogan: “Ist doch ganz einfach”. Entwickelt und umgesetzt wurde die neue Kampagne von der Agentur Heimat Hamburg unter der Führung der beiden Kreativdirektorinnen Jo Marie Farwick und Nicole Holzenkamp sowie Nina-Sophie Scheller. Doch einer der neuen Spots kommt "einfach" ganz mies an. Kein Wunder, wird in dem Clip doch eine Frau per Kopfnuss ins Reich der Träume geschickt.

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“Hase, ich kann nicht schlafen”, säuselt die Blondine ihrem Freund ins Ohr. Der Clip aus der Feder der Werbeagentur Heimat für “E wie einfach” zeigt eine alltägliche Szene. Die Idee dahinter: Den Stromanbieter zu wechseln ist so einfach wie Einschlafen.

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Aus diesem Grund schrieb die E.on-Tochter am 24. Februar in einer Pressemitteilung: “Neben den bisherigen Werten ‘günstig’ und ‘zuverlässig’ steht ab sofort die über-geordnete Botschaft ‘einfach’ im Fokus. Ziel der Neuausrichtung ist es, auf das Wesentliche zu reduzieren. Einfachheit ist gradlinig, ehrlich und direkt. Jeder ver-steht sie. Dadurch schafft sie Vertrauen und gibt Sicherheit. Dies spiegelt sich in der Kampagne wider, die leicht verständlich, humorvoll und schlicht umgesetzt ist – einfach eben!”

Humorvoll und schlicht hieß in diesem Fall: Anstatt seine Liebste zu beruhigen, verpasst er ihr in bester Hooligan-Manier einen Kopfstoß. Die Conclusio: “Ist doch ganz einfach.” Das sieht offenbar nicht jeder so. Auf der Facebook-Seite des Stromanbieters machten User ihrem Frust seit Tagen Luft. “Frauen bewusstlos schlagen als Werbegag … Richtiger Müll, den Ihr da produziert … Hoffentlich schadet Euch das gewaltig!”, ist nur einer der vielen Kommentare.

Der Blog Maedchenmannschaft titelte mit “E wie ekelhaft”. Die Autorin Nadia hält den Clip für “absolut gewaltverherrlichend, sexistisch und abartig” und forderte die Leser auf, ihre Beschwerden an die Presseabteilung von E wie einfach zu richten. Offenbar mit Erfolg. Die verantwortliche Agentur Heimat war bis zum jetzigen Zeitpunkt zu einer Stellungnahme nicht bereit.

Doch E wie einfach sah sich mittlerweile gezwungen, auf Facebook Stellung zu nehmen. Dort heißt es: “Wir haben die Wirkung, die unser TV Spot "Einschlafen" erzielt hat, scheinbar grundlegend falsch eingeschätzt. Es war nie unsere Absicht, mit dem Film die Gefühle der Zuschauer zu verletzen oder gar frauenfeindlich zu wirken.” Man versprach, den Clip umgehend aus den Medien zu nehmen. 

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