Xing steigert 2011 Umsatz und Gewinn

Publishing Kräftiges Umsatz- und Ergebnisplus bei Karriere-Netzwerk Xing: Nach vorläufigen Berechnungen für das Geschäftsjahr 2011 ist das Unternehmen nach eigenen Angaben in allen Erlösquellen gewachsen. Insgesamt stieg der Umsatz um 22 Prozent auf 66,2 Mio. € gegenüber dem Vorjahr (2010: 54,3 Mio. €). Das operative Ergebnis EBITDA verbesserte sich um 33 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 16,7 Mio. € auf 22,2 Mio. €. Dies teilte Xing am Dienstag in Hamburg mit.

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Die EBITDA-Marge betrug danach 34 Prozent und lag somit drei Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Im Bereich Social Recruiting konnte Xing seine Marktführerschaft im deutschsprachigen Raum ausbauen: Die e-Recruiting-Erlöse betrugen 11,7 Mio. €. Das ist eine Steigerung von 65 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 7,1 Mio. €. Die Umsätze aus Werbeeinnahmen verbesserten sich im Vergleich zum Vorjahr um 35 Prozent auf 5,3 Mio. € (3,9 Mio. €). Das 2011 erstmalig ausgewiesene Event-Geschäft erzielte 2,5 Mio. €. Die Erlöse aus Premiummitgliedschaften stiegen um sieben Prozent auf 45,6 Mio. € (42,4 Mio.).
CEO Stefan Groß-Selbeck bilanzierte: „2011 war ein gutes Jahr für Xing. Wir haben unsere Seite einem kompletten Relaunch unterzogen, haben das Produktangebot für unsere Nutzer unter anderem im mobilen Bereich ausgebaut und sind in allen Erlösquellen gewachsen." Auch habe das Netzwerk 800.000 neue Mitglieder gewonnen, was zeige: "Der Trend zum beruflichen Netzwerken ist ungebrochen." Ende Dezember 2011 hatte Xing 5,3 Mio. (Dezember 2010: 4,5 Mio.).
Zu den Zielen des Unternehmens erklärte Groß-Selbeck: "Unsere Marktdurchdringung liegt heute bei rund fünf Prozent im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung. Wir sehen das Potenzial, die Anzahl unserer Mitglieder im deutschsprachigen Raum in den kommenden Jahren zu verdoppeln."
Allerdings stellte der Vorstand auch einen Wertberichtigungsbedarf der durch die Unternehmenstransaktionen aus den Jahren 2006-2008 bilanzierten Werte in Höhe von insgesamt 14,4 Mio. € fest. Die Wertberichtigung sei zwar nicht liquiditätswirksam, sie belaste aber das in der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellte Ergebnis. Entsprechend betrage das Konzernergebnis -4,6 Mio. € (2010: 7,2 Mio. €). Das bereinigte Ergebnis liege jedoch bei 9,4 Mio. €, was gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von 31 Prozent bedeutet.
Auf seiner Sitzung am Mittwoch hat der Vorstand daher beschlossen, dem Aufsichtsrat die Zahlung einer Dividende vorzuschlagen. Insgesamt sollen drei Mio. € oder rund 0,56€ je Aktie an die Anteilseigner am Tag nach der Hauptversammlung am 15. Juni 2012 ausgeschüttet werden.

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