Chip bekommt zwei neue Chefredakteure

Publishing Neue Chefs bei Chip: Josef Reitberger, 43, übernimmt ab sofort die Chefredaktion des Technikmagazins. Er folgt auf Thomas Pyczak, der sich künftig auf seine Position als neuer CEO der Chip-Gruppe konzentrieren wird. Reitberger war zuvor bereits als Stellvertreter Pyczaks Mitglied der Chefredaktion. Stephan Goldmann, 39, ist ab sofort Chefredakteur für die Chip Sonderhefte - die Stelle wurde neu geschaffen. Zudem steigt Goldmann vom Redaktionsleiter Zehn.de zum Chefredakteur des Listenportals auf.

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Reitberger zählt zu den Veteranen des Tekkie-Magazins: Der studierte Informatiker kam 1997 als Test-Ingenieur zu Chip, zwei Jahre später übernahm er die Leitung des Testcenters. 2008 wurde er stellvertretender Chefredakteur des Magazins, das er künftig zusammen mit seinem Stellvertreter Andreas Hentschel leiten wird. Thomas Pyczak, der 13 Jahre lang den Posten des Chefredakteurs innehatte, widmet sich in Zukunft seiner Aufgabe als Geschäftsführer an der Spitze von Chip.  
"In meiner Zeit als Chefredakteur durfte ich gemeinsam mit einem großartigen Redaktionsteam den Weg der Chip gestalten", zitiert die Verlagsmitteilung Thomas Pycak, "von einem Computertitel unter vielen hin zu einer herausragenden Marke für das digitale Ich. Ich freue mich sehr, dass Josef Reitberger als mein Nachfolger diesen Weg fortführen wird. Er kennt Chip sehr genau."
Goldmann kam 2000 zu Chip. Er war zunächst als Redakteur, später als Ressortleiter Praxis für dasMagazin tätig. 2009 übernahm er die Redaktionsleitung des Listenportals Zehn.de, das er künftig als Chefredakteur verantwortet.
Die neuen Chefredakteure stehen vor keiner leichten Aufgabe. Zwar liegt der Gesamtverkauf laut IVW (III/2011) noch bei 255.472 Exemplaren, doch im harten Verkauf geht es – wie im gesamten Segment – seit einiger Zeit heftig bergab. So verlor Chip im Vergleich zum Vorjahresquartal im Einzelverkauf 29 Prozent und 10 Prozent bei den Abonnenten. Im Fünfjahresvergleich gab der Einzelverkauf um 67 Prozent nach, die Zahl der Abonnenten um 21 Prozent. Mehr Informationen und Zeitschriftenstatistiken gibt es hier im MEEDIA-Analyzer.

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