Sex-Dating-Portal geht an der Börse ab

Das Börsenjahr 2012 ist gerade mal sieben Wochen alt und hat doch schon einige beachtenswerte Erfolgsgeschichten geschrieben. Am steilsten zeigt die Kurve in der Internetbranche jedoch ausgerechnet beim Sex-Dating-Portalbetreiber FriendFinder nach oben: Fast kerzengerade ist der Chart seit Ende Januar nach oben geschossen. Aktionäre können sich über die saftigsten Kursgewinne des Jahres freuen – knapp 220 Prozent liegt das Seitensprung-Portal an der Wall Street seit Anfang Januar vorne.

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Das Börsenjahr 2012 ist gerade mal sieben Wochen alt und hat doch schon einige beachtenswerte Erfolgsgeschichten geschrieben. Am steilsten zeigt die Kurve in der Internetbranche jedoch ausgerechnet beim Sex-Dating-Portalbetreiber FriendFinder nach oben: Fast kerzengerade ist der Chart seit Ende Januar nach oben geschossen. Aktionäre können sich über die saftigsten Kursgewinne des Jahres freuen – knapp 220 Prozent liegt das Seitensprung-Portal an der Wall Street seit Anfang Januar vorne.

Das Warten auf den Facebook-Börsengang zieht sich noch einige Monate hin – doch das Social Network-Fieber ist längst an der Wall Street ausgebrochen. Vor allem die Börsenkandidaten des vergangenen Jahres erstrahlen vor der Mutter aller Börsengänge in neuem Glanz, der selbst Apple mit einem Plus von 27 Prozent matt erscheinen lässt.

Zynga? 38 Prozent liegt der Anbieter von Social Games, der erst vor rund zwei Monaten an der Wall Street debütierte, seit Anfang Januar vorne. LinkedIn? Das Online-Businessnetzwerk ist nach seinen starken Quartalszahlen aus der vorvergangenen Woche extrem gefragt: Die Aktie ist seit dem 1.1. um beachtliche 42 Prozent nach oben geschossen.

Aktie des Jahres: Kursexplosion von 213 Prozent in sieben Wochen

Doch die Aktie eines anderen Internet-Börsendebütanten aus dem vergangenen Jahr beweist noch ganz andere Steher-Qualitäten: Die Anteilsscheine des Sex-Dating-Netzwerks FriendFinder zeigen steil nach oben – über Kurszuwächse von bemerkenswerten 213 Prozent können sich Aktionäre seit Januar freuen. Richtig Schwung in die Sex-Aktie kam in den letzten vier Wochen – der steile Chartverlauf macht zotige Vergleiche fast unausweichlich.

Die wilde Börsenparty in diesem Jahr sollte jedoch nicht über die Starschwierigkeiten hinwegdeuten, die FriendFinder auf dem glitschigen Börsenparkett bisher hatte: Der Betreiber der (Sex-) Dating-Seiten FriendFinder.com, AdultFriendFinder.com, PerfectMatch.com, AsiaFriendFinder.com, SeniorFriendFinder.com, Amigos.com, BigChurch.com, Bondage.com und Cams.com hat das Kapital der Aktionäre im vergangenen Jahr nämlich vernichtet wie nach dem Platzen der Internet-Blase 2000.
Dating-Boom befeuert Aktie
Für 10 Dollar im Mai 2011 eine Woche vor LinkedIn an der Wall Street debütiert, war die Performance in den Folgemonaten mehr als schlaff: Unter einem Dollar beendete FriendFinder das letzte Börsenjahr – eine Wertvernichtung von mehr als 90 Prozent fiel an.

Nun kommt das Dating-Netzwerk mit der "weltgrößten Sex-Dating & Swinger Community" AdultFriendFinder, in der tatsächlich bereits 41 Millionen Mitglieder versammelt sind,  rasant zurück und setzt sich mit einem Kursplus von 213 Prozent mit Abstand an die Spitze des Smallcap-Index Russell 3000.

Einen nachhaltigen Schub erhielt die Aktie zuletzt nach einer Studie, die dem Dating-Markt eine rosige Zukunft voraussagt:  Bis auf 2,14 Milliarden Dollar könnte das Umsatzvolumen der Branche bis 2015 anschwellen. Sie wissen schon: Sex sells. 

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