Digitaler Heftchenroman: “Verbotene Liebe”

Publishing Der Verlag Bastei Lübbe setzt stark auf digital aufbereitete Serienromane. Nach der Mystery-Reihe “Apocalypsis” hat Bastei Lübbe jetzt “Verbotene Liebe” gestartet. Die Romanreihe zur bekannten ARD-Vorabendserie gibt es aktuell für iPhone, iPad und Android-Smartphones als eigenständige App inklusive Videos  und weiterer Multimedia-Erweiterungen. Die Basis-App ist kostenlos, eine Folge der Romanreihe kostet 2,99 Euro. Das Ganze ist eine Art digitaler Heftchenroman.

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Der Verlag Bastei Lübbe setzt stark auf digital aufbereitete Serienromane. Nach der Mystery-Reihe “Apocalypsis” hat Bastei Lübbe jetzt “Verbotene Liebe” gestartet. Die Romanreihe zur bekannten ARD-Vorabendserie gibt es aktuell für iPhone, iPad und Android-Smartphones als eigenständige App inklusive Videos  und weiterer Multimedia-Erweiterungen. Die Basis-App ist kostenlos, eine Folge der Romanreihe kostet 2,99 Euro. Das Ganze ist eine Art digitaler Heftchenroman.

Schon bei der Mystery-Reihe “Apocalypsis” hat Bastei Lübbe allerhand Multimedia-Klimbim in die Romanfolgen eingebaut. Da gibt es Videos, der Leser darf mit einer digitalen Kerze Seiten im virtuellen Kerzenschein lesen oder einen Code knacken.
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Auch bei “Verbotene Liebe” gehen die Inhalte über den reinen Text hinaus. Es gibt Videobotschaften der Protagonisten, Foto-Galerien oder einen interaktiven Stammbaum. Erzählt wird in der Reihe, wie die Geschichte des Zwilling-Pärchens Jan und Julia aus den allerersten Folgen der TV-Seifenoper weiterging. Jeden Monat wird zum Preis von 2,99 Euro eine neue Folge “Verbotene Liebe” als App-Roman veröffentlicht. Dazwischen gibt es jeweils die beschriebene Multimedia-Goodies, um das Publikum bei Laune zu halten.Das ist ein interessantes Experiment. Während “Apocalypsis” ein eher männliches und technik-affines Publikum ansprechen dürfte, ist “Verbotene Liebe” ganz klar eine klassische Liebes-Romanreihe, nur statt in Heftchenform eben als App. Ob die traditionell eher weibliche und ältere Leserschaft statt zum Heftchen auch zur App greift oder ob Bastei Lübbe da im Digitalen ganz neuen Zielgruppen für Trivialliteratur findet – man wird sehen. Tendenziell scheinen Mystery- oder Science-Fiction-Stoffe für die Technik-Fans, die Tablets und Smartphones besitzen, eher geeignet. Das sieht man bei Bastei Lübbe offenbar ähnlich. Für den Mai ist mit „Survivor“ bereits die nächste Mystery-Romanreihe für iPad und Co. angekündigt.

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