DJV spricht sich für Frauenquote im Journalismus aus

Publishing Der Deutsche Journalisten-Verband unterstützt die Initiative Aktion "Pro Quote" von über 350 Journalistinnen zur Einführung einer Frauenquote in den Chefetagen von Verlagen und Sendern. Es sei begrüßenswert, dass etliche Journalistinnen, darunter Sandra Maischberger, Miriam Meckel und Silke Burmester, auf die andauernde Ungleichbehandlung in journalistischen Führungspositionen aufmerksam machten, sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken.

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Frauen seien nicht die schlechteren Journalisten. Auch an weiblichem Nachwuchs bestünde im Journalismus kein Mangel. "Deshalb gibt es keinen nachvollziehbaren Grund, weshalb in den redaktionellen Chefsesseln immer noch überwiegend Männer sitzen", erklärt Konken.

Der DJV-Vorsitzende unterstrich die Vorbildfunktion, die der Journalismus als vierte Gewalt habe: "Wer Gleichberechtigung in den Führungszirkeln von Wirtschaft und Politik fordert, kann die Medien davon nicht ausklammern."

Die Initiative hatte am Wochenende für Aufsehen gesorgt, als Spiegel-Chef Georg Mascolo sich gegenüber Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen gezwungen sah, Rechenschaft über die Frauenquote im eigenen Haus abzulegen. 

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