So will Markus Peichl „Gottschalk live“ retten

Fernsehen Für den Lead-Award-Macher Markus Peichl beginnt jetzt seine wohl schwerste Mission: die Rettung von „Gottschalk live“. Zum Start seiner neuen Aufgabe als Redaktionsleiter der Vorabend-Sendung hat der ehemalige Tempo-Chefredakteur erst einmal mit dem Hamburger Abendblatt und Spiegel Online gesprochen. Sein Konzept basiert vor allem darauf, dass er dem verunsicherten Moderatoren und seinem Publikum mehr Sicher- und Verlässlichkeit verordnet. Die Quoten sollen dann aber nach der Sommerpause steigen.

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Als Hauptproblem für die schlechten Quoten hat der ehemalige Redaktionsleiter von"„Beckmann" den Umstand ausgemacht, dass es kein klares Konzept gebe. "Mal führt er (Gottschalk) Gespräche, mal kommentiert er das Tagesgeschehen", sagt Peichl Spiegel Online. "Mal gibt es Einspielfilme, mal keine. Mal kommen Superpromis ins Studio, mal Unbekannte. Der Zuschauer muss wissen, was ihn erwartet."
Zudem will der neue Redaktionsleiter dafür sorgen, dass sich Gottschalk schon bald wohler in seinem Studio fühlt. Peichl scheint im Team der ARD-Show eine große Unsicherheit ausgemacht zu haben. "Ich lasse gerade eine DVD zusammenstellen mit gelungenen Momenten der vergangenen Wochen. Damit die Redaktion sieht, dass nicht alles schlecht war."
Ernsthafte Sorgen um den Showmaster macht sich der ehemalige "Beckmann"-Berater nicht. Denn für Peichl ist Gottschalk wie ein Auto, das 400 PS unter der Motorhaube habe, aber nur 30 PS auf die Straße bringe: "Meine Aufgabe ist es, Fehlzündungen zu beseitigen, damit der Motor wieder läuft", zitiert ihn das Hamburger Abendblatt.

Bis zum Ende der ersten Staffel soll es „signifikante Änderungen“ geben. Denn bis zur Sommerpause soll das Konzept sitzen. „Ab Herbst wird sich das auf die Quoten auswirken“.

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