„Do not track“: mehr Datenschutz für User

Publishing US-Präsident Barack Obama hat nicht weniger als eine Grundrechte-Charta für das Netz gefordert. Die US-Regierung legte mit der "Consumer Privacy Bill of Rights" ein Gesetz zum Schutz der Privatsphäre von Usern vor. Damit sollen die Rechte von Internetnutzern gestärkt werden. Sie sollen mehr Kontrolle über ihre Daten bekommen und erfahren, was über sie gesammelt wird. Obwohl der Gesetzesentwurf keine unmittelbaren neuen Verpflichtungen enthält, wollen Google und Facebook bei der Umsetzung helfen.

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Das Social Network sieht sich grundsätzlich bereit, bei der Ausarbeitung eines Regelkatalogs zu helfen. Allerdings müsse dabei auch der Wunsch der User nach Interaktion berücksichtigt werden.

Auch Google erklärte sich bereit, Usern mehr Privatsphäre beim Browsen im Netz zu gewährleisten. Mittels einer "Do Not Track"-Funktion würde verhindert, dass mittels gesammelter Daten individuelle Nutzerprofile erstellt werden können.
Auch wenn sich Obamas Vorstoß drastisch anhört: Die Gesetzesvorlage ist bis dato nicht mehr als eine Richtlinie. Letzten Endes müssen noch der Kongress und die US-Handelskommission darüber abstimmen.

Während Facebook sich bereit erklärte, einen Regelkatalog mitzugestalten, geht die "Digital Advertising Alliance", ein Zusammenschluss der Anzeigenvermarkter, das Problem auf andere Weise an: Der Verband empfiehlt, auf Browserseite für mehr Sicherheit zu sorgen. Nachdem Mozillas Firefox und Microsoft Internet Explorer derlei Funktionen schon seit längerer Zeit anbieten, erklärten nun auch Apple und Google, ihre Browser Safari und Chrome mit entsprechenden Anti-Tracking-Funktionen auszustatten.

Apple hatte eine solche Funktion zwar schon in sein Betriebssystem Mac OS X Lion implementiert, allerdings nutzten etliche Webfirmen weiterhin eine Lücke. Nun soll nachgebessert werden.

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