Wie Sie die Chronik für Ihre Karriere nutzen

Facebook macht die Chronik für Privat-User zur Pflicht. Der Unmut vieler Nutzer ist groß. Denn nach der Umstellung erscheint das eigene Profil in verändertem Look - mit neuem Titelbild, etlichen Kästen mit neuen Funktionen und einer Zeitleiste, die bis zum ersten Tag auf Facebook zurückreicht. Doch das neue User-Profil bietet eine ganze Reihe von Chancen, die sich gerade aus beruflicher Sicht gut nutzen lassen. Wir haben fünf Tipps zusammengestellt, mit denen Sie die Chronik für Ihre Karriere nutzen können.

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Titelbild “branden”: Wie bei der Aufmacheroptik eines News-Portals bietet Ihnen das Titelbild in der Chronik (falls Sie sie noch nicht aktiviert haben, folgenden Link klicken) jede Menge Raum für Kreatives. Niemand wird es Ihnen übelnehmen, falls Sie sich für ein Urlaubsbild entscheiden. Aber warum nicht ein Foto verwenden, dass Besucher direkt erkennen lässt, was Sie beruflich machen? Wählen Sie ein Bild aus, das Sie bei der Arbeit zeigt. Posten Sie ein Collage von Arbeitsproben. Oder verweisen Sie im Titelbild auf Ihre Kontaktdaten. Wie das geht?

Zum Beispiel mit FaceItPages, einem Titelbild-Generator für die Facebook-Chronik. Über die Web-App erstellen Sie in wenigen Minuten Titelbilder, die Visitenkarten ähneln. Um die Auswahl zu vereinfachen, lässt die Webseite Sie vorab eine passende Berufssparte wählen. Sie müssen sich allerdings kostenlos registrieren. Nach dem Login können Sie ein Hintergrundbild auswählen und die Grafik mit einem eigenen Logo und Angaben, beispielsweise zu einem Blog oder einem Twitterkonto, anreichern.

Vita präsentieren: Die Chronik gibt Ihnen die Chance, in Hülle und Fülle Informationen über Ihr Leben und Schaffen mit anderen Usern zu teilen. Nutzen Sie beispielsweise die Möglichkeit, Ihre beruflichen Stationen und Praxiserfahrungen in die persönlichen Informationen über Sie zusammenzutragen. Klicken Sie dazu auf Ihre Chronik und unter dem Titelbild auf den Button "Informationen bearbeiten".

“Abos” zulassen: Wer keine Facebook-Seite anlegen will, um als Einzelperson Fans zu sammeln, kann Abonnements für seine Einträge zulassen. Eine einfache Möglichkeit für Journalisten und Medienmacher, abseits vom Freundeskreis Reichweite zu erzielen. Abonnements für Ihr Profil können Sie über folgendes Menü zulassen. Ihre Abonnenten sehen nur Beiträge, die Sie auch als "öffentlich" markieren. Privates bleibt privat.

Teilen Sie ausgewählte Inhalte mit anderen: Facebook bietet mit der Chronik die Möglichkeit, neben Statusmeldungen, Fotos und Videos die Möglichkeit, weitere Inhalte mit anderen Usern zu teilen. Über die Verbindung zum Social Network können Sie mit Hilfe einiger Musikplayer Playlisten tauschen, Pinterest-Einträge mit Ihren Abonnenten teilen oder auf einer Karte anzeigen, wo Sie sich gerade auf Recherche-Reise befinden. Dadurch personalisieren Sie Ihren Auftritt und zeigen Ihren Abonnenten noch andere Facetten Ihres Lebens.

Es liegt an Ihnen, wie viel Sie von sich preisgeben wollen. Die Washington-Post-Redakteure Chris‘> and Jenna Johnson beispielsweise nutzen die Social-Reader-App der Zeitung, um Artikel mit anderen zu teilen.

Visitenkarten aus der Cronik erstellen: Der Visitenkartenhersteller Moo.com bietet einen speziellen Service an. Wenn Sie die Chronik nutzen und unter anderem Ihren Arbeitgeber bei den persönlichen Informationen angegeben haben, können Sie sich Visitenkarten in Timeline-Optik anfertigen lassen. Allfacebook.de erklärt, wie der Prozess genau abläuft.

Berufsbezogene Informationen teilen: Das Karriereportal Monster hat für die Chronik neue Funktionen in seiner Facebook-Anwendung BeKnown eingeführt. Damit können Nutzer ab sofort ausgewählte Informationen zu ihrer Ausbildung und Berufserfahrung teilen. Neu ist auch die Möglichkeit, Freunden Empfehlungen zu besuchten Schulen und Universitäten sowie früheren Arbeitgebern zu geben.

Um den Ansprüchen von Arbeitgebern und Fachkräften gerecht zu werden, hat Monster eine zusätzliche Anbindung an die Facebook-Chronik entwickelt. So haben BeKnown-Nutzer offenbar mehr Möglichkeiten, in Facebook ausgewählte Kontakte über ihre Ausbildung und Berufserfahrung zu informieren. Dies gilt nach Unternehmensangaben auch für Stellenausschreibungen, die von Nutzern in BeKnown veröffentlicht werden.

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