Spätstarter: Bauer launcht Bravosport.de

Publishing Auf seiner Jahrespressekonferenz Ende 2011 hatte Bauer bereits angekündigt 2012 alle Marken so konsequent wie möglich ins mobile- und stationäre Web zu transferieren. Besonders ehrgeizige Ziele hat sich dagegen die neue Digital-Initiative von Bravosport.de gesetzt. Nach dem sich die Münchner nun endlich dazu entschlossen haben, ihre junge Sport-Marke ins Web zu bringen, soll die Homepage, der Facebook-Auftritt und die Network-Seiten der einzelnen Redakteure nun besonders eng vernetzt werden. Das gelingt nicht immer.

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Auf seiner Jahrespressekonferenz Ende 2011 hatte Bauer bereits angekündigt 2012 alle Marken so konsequent wie möglich ins mobile- und stationäre Web zu transferieren. Besonders ehrgeizige Ziele hat sich dagegen die neue Digital-Initiative von Bravosport.de gesetzt. Nach dem sich die Münchner nun endlich dazu entschlossen haben, ihre junge Sport-Marke ins Web zu bringen, soll die Homepage, der Facebook-Auftritt und die Network-Seiten der einzelnen Redakteure nun besonders eng vernetzt werden. Das gelingt nicht immer.
Die neue Homepage von Bravosport.de
Denn wie so oft steckt der Teufel im Detail. So konsequent die Redaktionsmitglieder bei Facebook vertreten sind, fehlt auf der Webseite und der Bravosport-Fanseite jeglicher Hinweis auf die Existenz dieser Semi-Privaten-Profile. Allerdings sieht man sowohl dem neuen Web-Portal, wie auch der Facebook-Seite das Bemühen an, eine maximale Nähe zum Leser herzustellen und mit ihm auf Augenhöhe zu kommunizieren.
Problematisch ist jedoch, dass Facebook derlei halb-private Profile sehr ungerne sieht, wenn die Person bereits mit einem anderen privaten Profil auf dem Network vertreten ist. Heißt: Wenn die Redakteure noch private Profile besitzen, könnten sie Ärger mit der Plattform bekommen. Aus diesem Grund hat das Social Network die "Abonnieren"-Funktion eingeführt, mit der beispielsweise Journalisten Beiträge öffentlich an Tausende User senden können. Diese Funktion wird jedoch von keinem der Bravo-Sport-Redakteure genutzt. User müssen sich mit ihnen befreunden.

Die Facebook-Seite von Bravosport

Ziel der neuen Digital-Strategie ist es laut Geschäftsführer Stefan Gröner, dass aktuelle Sportgeschehen ein auf allen dafür relevanten Kanälen rund um die Uhr einzuordnen.

Abgesehen von vorbildlichen, wenn möglicherweise nicht ganz regelkonformen Social-Media-Aktivitäten, schaffen es die Redakteur leider nicht anständige Videos zu produzieren. Die meisten Clips, wie der getippt 23. Bundesligaspieltag oder das Stück über die „krasse Todes-Pipe“, wirken höchst unprofessionell. Das Bild ist dunkel, die Kamera gegen das Fenster gerichtet, die Cap sitzt tief im schattigen Gesicht. Viele Leser könnten es vermutlich besser.  

Zudem scheint der gemeine Bravosport-Leser ein extremer Textmuffel zu sein. Die meisten Story beschränken sich überwiegend auf Fotogalerien mit knappen BUs.  Bezeichnenderweise heißt die aktuelle Aufmachermeldung auch „Die Bilder-News des Tages“.

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