Mehr Datenschutz bei Apple und Google

Publishing Die US-Staatsanwältin Kamala Harris hat ein Vereinbarung mit Google, Facebook, Apple, dem Blackberry-Hersteller RIM sowie Microsoft, Amazon und Hewlett-Packard verkündet. Demnach verpflichten sich die Unternehmen, künftig bessere Datenschutz-Standards zu erfüllen. Als Appstore-Betreiber sollen Sie dafür sorgen, dass der User besser darüber aufgeklärt wird, auf welche Daten das Programm zugreift. Das soll schon vor der Installation der Apps der Fall sein.

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Obwohl die Vereinbarung nur nach kalifornischem Recht gültig sein dürfte, wird sie dennoch Auswirkungen auf die globale App-Branche haben. Das Abkommen beschränkt nicht die vermeintliche Datensammelwut von Apps. Jedoch verpflichtet Sie Entwickler, in den Geschäftsbedingungen ausführlich darüber zu informieren, auf welche Daten das Programm denn zugreift.

Eine solche Gesetzgebung war dringend nötig. Zuletzt hatte das Social Network Path auf Aufruhr unter seinen Usern gesorgt. Die iOS-App griff ungefragt auf das Adressbuch der User zu und lud die Datensätze auf die Server des Unternehmens hoch. Auch wenn die Betreiber den gesamten Datensatz löschten und Apple versprach, in einem Update solche Daten nur noch auf Zustimmung des Users herauszugeben, offenbarte diese Aktion doch dringenden Handlungsbedarf.

Nach Angaben der US-Staatsanwaltschaft hätte man sich bereits im August geeinigt. Die Unternehmen würden momentan daran arbeiten, die entsprechende Änderungen umzusetzen. In sechs Monaten will Harris die Appstore-Betreiber zusammenrufen.

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