AGOF: Die Analyse der neuesten Zahlen

Publishing Die T-Online-Websites waren auch im November die Nummer 1 des AGOF-Rankings. Das zeigen die am Donnerstag veröffentlichten Zahlen. Mit 24,85 Mio. Unique Usern bleiben sie vor ebay, das dem ersten Platz mit 23,71 Mio. aber so nahe kommt wie lang nicht mehr. Zu den Verlierern des Monats gehören neben Computerbild.de vor allem Wetter- und Urlaubswebsites, am deutlichsten zulegen konnten Check24 und Deutschland spielt. Top-Vermarkter bleibt InteractiveMedia CCSP.

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Einen geringeren Vorsprung auf die Nummer 2 des Rankings hatte T-Online zuletzt im vierten Quartal 2010 – damals gab es noch keine monatlichen Zahlen. Noch führt man aber recht souverän – mit einem Plus von 1,14 Mio. gegenüber eBay. Auf Platz 3 folgt weiterhin Web.de, dahinter haben Yahoo! und gutefrage.net erwartungsgemäß Computerbild.de überholt. Das Springer-Angebot aus der Computerbild-Website und dem Preisvergleich idealo.de hatte im Oktober extrem zugelegt, die November-Zahlen der IVW ließen aber schon vermuten, dass es auch bei der AGOF wieder ein Stück nach unten geht. Den gesamten Zugewinn aus dem Oktober verlor man aber bei Weitem nicht.

Neben Computerbild.de kommen die beiden größten Verlierer auf den Rängen 1 bis 25 des AGOF-Angebots-Rankings aus dem Wetter-Segment: wetter.com büßte jahreszeitenbedingt 2,15 Mio. Unique User ein, RTL.de wegen wetter.de 1,03 Mio. Die größten Gewinner in diesem Tabellenabschnitt heißen ProSieben.de (+12,4%), DasÖrtliche (+8,5%) und Chefkoch.de (+6,3%). DasÖrtliche und Chefkoch.de stellten dabei im Übrigen ebenso wie DasTelefonbuch.de und das vertikale Netzwerk Entertainweb neue AGOF-Alltime-Rekorde auf.

In der zweiten Hälfte der Angebots-Top-50 gibt es jeweils einen Auf- und Absteiger mit einem Plus bzw. Minus von mehr als 10%. Während das Glam Vertical 14,3% gegenüber dem Oktober hinzu gewann, büßten die VZ-Netzwerke mit 14,0% erneut heftige Nutzermengen ein. Die 5,10 Mio. Unique User sind ein neuer Minusrekord, in nur acht Monaten hat sich die VZ-Nutzerschaft halbiert. Weitere größere Verlierer auf den Rängen 26 bis 50: vodafone.de und wer-kennt-wen.de, deutlich zulegen konnten noch GesünderNet und Cosmiq.

Computerbild.de führt mit dem Minus von 2,41 Mio. Unique Usern auch das Absteiger-Ranking nach absoluten Zahlen an. Dahinter folgen die erwähnten Angebote wetter.com, RTL.de, VZ Netzwerke, sowie als weitere Wetter-Website WetterOnline. Ebenfalls dabei: die beiden Ferienanbieter Ab-in-den-Urlaub.de und HolidayCheck.

Am deutlichsten nach oben ging es im November für die Vergleichsplattform Check24 und das Games-Portal Deutschland spielt. Allerdings: Beide hatten schon bei der November-IVW absolute Ausnahme-Werte. Im Dezember ging es bei beiden wieder deutlich nach unten, so dann wohl auch bei den nächsten AGOF-Zahlen.

Keine einzige Veränderung gab es in der Vermarkter-Top-Ten: Alle zehn Unternehmen belegen die Plätze, die sie schon im Oktober inne hatten. Auch die Gewinne und Verluste bewegen sich allesamt auf einem unspektakulären Niveau. So gewann die eBay Advertising Group als größter Gewinner 2,9% hinzu, Axel Springer Media Impact büßte als größter Verlierer 2,5% ein.

Eine gesonderte Analyse zum Geschehen in der Nachrichtenbranche lesen Sie an dieser Stelle.

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