Spielbergs „Gefährten“ starten schwerfällig

Fernsehen Für sechs Oscars nominiert ist es, doch die deutschen Kinofans lässt es bisher recht kalt: Steven Spielbergs Epos "Gefährten". Nur rund 100.000 Besucher wollten den Film an seinem ersten Wochenende in 410 deutschen Kinos sehen - ein recht unbefriedigender Kopienschnitt von 243. Besser liefen die Neustarts "Yoko" und "Fetih 1453" an: Der türkische Historienfilm kam in nur 83 Kinos auf 105.000 Zuschauer. Nummer 1 bleibt weiterhin "Ziemlich beste Freunde", der inzwischen Kurs auf die 5-Mio.-Marke nimmt.

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Weitere 480.000 Besucher lockte "Ziemlich beste Freunde" diesmal an. Laut Blickpunkt:Film erreichte die französische Komödie damit das viertbeste siebte Wochenende aller Filme seit Beginn der Aufzeichnungen. Insgesamt sahen den Film nun schon 4,8 Mio. Leute, die 5-Mio.-Marke wird in den kommenden Tagen übersprungen. Nur noch ein Film war in den vergangenen 12 Monaten noch erfolgreicher in den deutschen Kinos: "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" mit 6,43 Mio. Zuschauern. Auch dieser Wert scheint für "Ziemlich beste Freunde" noch schaffbar zu sein.

Platz 2 behauptet unterdessen die 3D-Version von "Star Wars: Episode I", mit 180.000 Besuchern bleibt sie aber weit hinter "Ziemlich beste Freunde". Auch die Nummer 3 behauptet ihren Platz: "Für immer Liebe" kam diesmal auf 150.000 Zuschauer. Dahinter folgen dann die drei Top-Neueinsteiger: Familienfilm "Yoko" mit 115.000, der türkische Historienfilm "Fetih 1453" mit 105.000 und "Gefährten" mit 100.000. Ein weiterer Oscar-Anwärter, "Extrem laut und unglaublich nah", verpasste die vorderen Ränge mit nur 35.000 Besuchern in 146 Kinos deutlich.

In Nordamerika geht unterdessen der Zweikampf zwischen "Safe House" und "Für immer Liebe" weiter. Denzel-Washington-Thriller "Safe House" überholte das Romantik-Drama "Für immer Liebe" dabei und eroberte mit einem Umsatz von 24,0 Mio. US-Dollar Platz 1. "Für immer Liebe" folgt mit 23,6 Mio. hauchdünn dahinter, bleibt aber ebenfalls noch vor dem Top-Neustart des Wochenendes, "Ghost Rider: Spirit of Vengeance". Der zweite "Ghost Rider"-Film mit Nicolas Cage spielte zum Start 22,0 Mio. ein.

Weltweit führt zum zweiten Mal "Die Reise zur geheimnisvollen Insel" die Charts an. 26,0 Mio. US-Dollar spielte der Dwayne-Johnson-Abenteuerfilm in 43 Ländern und Territorien außerhalb Nordamerikas ein. Action-Komödie "Das gibt Ärger", die in den USA nur auf Rang 5 gestartet ist, folgt mit 11,0 Mio. US-Dollar aus 16 Märkten auf Platz 2. Vor allem dank der ersten Plätze in Russland und Australien schaffte der Film dieses Ergebnis. Rang 3 geht an 3D-"Star Wars", der für seine 10,0 Mio. US-Dollar ganze 63 Länder brauchte.

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