KIKA-Skandal: Berliner Produzent verurteilt

Der ehemalige Geschäftsführer der Produktionsfirma Kopp-Film, Fabian B., ist wegen Bestechung und Beihilfe zur Untreue zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Der Produzent hatte den Kinderkanal (KIKA) gemeinsam mit dem bereits verurteilten Herstellungsleiter des MDR, Marco K., um rund 6,7 Millionen Euro betrogen.

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2003 investierte die Berliner Produktionsfirma von Fabian B. in neue Technik und war danach fast pleite, so tagesspiegel.de. Mit dem Herstellungsleiter des MDR, Marco K., der für den KIKA verantwortlich war, vereinbarte B., Scheinrechnungen für den Kindersender auszustellen.
Rund die Hälfte der illegalen Einkünfte bliebt bei Kopp-Film und den Rest schickte B. zum Herstellungsleiter. Dieser wurde bereits rechtskräftig zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und drei Monaten verurteilt.

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