Wie Sony Whitney Houstons Tod verhökert

Fernsehen Das Lukrativste, was einem Künstler passieren kann, ist scheinbar der Tod. Auch wenn Whitney Houston den wiederaufkeimenden Ruhm nicht mehr genießen kann, entdecken die Menschen seit dem Wochenende ihr Opus neu. Davon profitiert vor allem das Musiklabel der Pop-Diva. Offenbar hob Sony Music kurz nach der Nachricht vom Tod der Pop-Diva die Preise für die Alben und Singles der Pop-Diva um satte 60 Prozent an. Mit einschlagendem Erfolg - denn ihre Musik führt flächendeckend die Download-Charts an.

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Nachdem es musikalisch um die größte Pop-Diva der Neunziger still wurde, führt Whitney Houston nun posthum die Charts an. Nach dem Tod der Sängerin am Wochenende verzeichnet media control einen enormen Anstieg bei den Musik-Downloads der US-Amerikanerin. Am Sonntag luden User fast 100 Mal so viele Houston-Alben herunter wie noch einen Tag zuvor.

Aktuell führt ihr Best-of-Album “The Ultimate Collection” die Download-Charts auf iTunes und Amazon an. Wohl gemerkt: Die Hit-Sammlung wurde erstmals 1997 releast. Auch die Single-Downloads stiegen in Deutschland am Wochenende in Deutschland auf mehr als das 28-fache an.

Und wie man schon beim Tod von Amy Winehouse und deren Aufstieg in die Charts merkte: Nach dem Tod eines Künstler wird Reibach gemacht. Apple verlangte auf iTunes keine 30 Minuten nach der Nachricht von Houstons Tod plötzlich 60 Prozent mehr als noch zu den Lebzeiten der Pop-Diva – von 4,99 auf 7,99 britische Pfund, wie 9to5mac berichtet. Dafür ist weniger Apple verantwortlich als vielmehr Sony Music.

Denn die Labels bestimmen bei iTunes selbst den Marktwert. Apple reicht den Preisanstieg schlicht durch, wie der britische Guardian berichtet. Der “Bodyguard”-Titelsong "I Will Always Love You" verwies sogar Adeles Hitsingle "Rolling in the deep" in die Schranken. Bei Amazon.com schaffte es Houston mit dem "Bodyguard"-Titelsong "I will always love you" auf Platz drei der Single-Charts.

Für den kommenden Freitag hat Houstons Familie eine Beerdigung in ihrer Heimatstadt Newark in New Jersey angesetzt. Laut laut.de finden hier 18.000 Menschen Platz. Medien werden berichten. Die Plattenverkäufe dürften eine letzten großen Schub bekommen und Sony Music die Kassen füllen.

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