Motorola: Wettbewerbshüter erlauben Verkauf von Mobilfunksparte

Publishing Die Wettbewerbshüter in der EU und den USA stimmen nach ausführlicher Prüfung der Übernahme von Motorolas Mobilfunksparte durch Google zu. Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr 12,5 Milliarden Dollar bezahlt. Allerdings wolle man Google im Auge behalten, da der Konzern durch die Übernahme viele wichtige Handypatente erlangt.

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"Wir haben für die Übernahme von Motorola Mobility durch Google grünes Licht gegeben, weil wir nach einer eingehenden Untersuchung zu dem Schluss gekommen sind, dass diese Übernahme keine wettbewerbsrechtlichen Probleme aufwirft", erklärt Joaquín Almunia, der für Wettbewerbspolitik zuständige Vizepräsident der EU-Kommission, die Entscheidung. "Natürlich wird die Kommission das Verhalten aller Marktteilnehmer weiterhin aufmerksam verfolgen, insbesondere in Bezug auf die zunehmend strategische Nutzung von Patenten."
Auch das US-Justizministerium billigte die 12,5 Milliarden Dollar teure Übernahme. Man gehe davon aus, dass der Markt sich nicht wesentlich verändern werde. Zeitgleich stimmten die Amerikaner dem Kauf von Patenten durch Google-Rivalen zu, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Apple, Microsoft und der Blackberry-Anbieter Research in Motion (RIM) bekamen Patente des insolventen Netzwerk-Ausrüsters Nortel zugesprochen. Außerdem billigte man den Kauf von Patenten des Software-Spezialisten Novell durch Apple erlaubt.

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