Kino.to: „Großabnehmern“ droht nun Klage

Publishing Ehemaligen Premium-Kunden von kino.to droht eine Klage wegen Verletzung des Urheberrechts und finanzieller Unterstützung des illegalen Betriebs. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden prüft, ob sich Nutzer mit werbefreien Accounts, für die sie zahlten, strafbar gemacht haben. Da dies der erste "große Fall" dieser Größenordnung ist, würden zunächst nur "Großabnehmer" belangt, heißt es.

Werbeanzeige

Wie der Focus berichtet, haben Ermittler auf beschlagnahmten Computern der kino.to-Betreiber Daten von den Premium-Kunden gefunden, welche per PayPal für den werbefreien Zugang bezahlt hatten. Die Ermittler haben feststellen können, wie oft und wann sich die Kunden welche Filme oder Serien angesehen hatten.

Zum Hintergrund: Wer die Werbung auf kino.to umgehen wollte, zahlte und wurde Premium-Kunde. Einigen dieser Premium-Nutzern droht jetzt eine Anklage wegen der Verletzung des Urheberrechts und der finanziellen Unterstützung des illegalen Betriebs von kino.to. Zunächst werde man aber nur die Strafbarkeit von "Großabnehmer" prüfen, so Wolfgang Klein, Pressesprecher der Generalstaatanwaltschaft Dresden gegenüber MEEDIA. Da dies der erste "große Fall" seiner Art sei, konzentriere man sich auf Einzelfälle. "In Zukunft kann man auf eine derartige Kulanz aber nicht mehr hoffen."

Werbeanzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige