Deutsche Bank einigt sich mit Kirch-Erben

Fernsehen Die Deutsche Bank hat offenbar den langjährigen Rechtsstreit mit der Familie Kirch beigelegt. Das berichtet das Manager Magazin unter Berufung auf Informationen aus Verhandlungskreisen. Danach hätten sich die Vertreter der Bank und Anwälte der Familie des im Sommer 2012 verstorbenen Medienunternehmers am Sonntag auf einen Vergleich in Höhe von rund 800 Millionen Euro geeinigt. Dieses Geld sollen nun die Kirch-Erben erhalten. Die Einigung müsse noch vom Vorstand der Deutschen Bank beschlossen werden.

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Die Summe orientiert sich nach Information des Manager Magazins an dem Vorschlag des zuständigen Münchener Richters Guido Kotschy. Dieser hätten den beiden Parteien einen Vergleich über 775 Millionen Euro vorgeschlagen.

Eine Entscheidung des Deutsche-Bank-Vorstandes wird für Montag oder Dienstag erwartet. Damit würde ein Rechtsstreit, der die Gerichte rund zehn Jahre lang beschäftigte, fulminant zu Ende gehen. Der ehemalige Deutsche-Bank-Chef Rolf E. Breuer hatte damals die Kreditwürdigkeit des Medienunternehmers Leo Kirch öffentlich angezweifelt. Nachdem Kirchs Unternehmen insolvent ging, machte Kirch Breuer dafür verantwortlich.

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