Groupon schreibt weiterhin Verluste

Kein Auftakt nach Maß als börsengelistetes Unternehmen: Das Schnäppchenportal Groupon hat bei Vorlage seiner ersten Quartalsbilanz seit dem Börsengang im November die Erwartungen der Wall Street nicht erfüllen können. Statt eines kleinen Gewinns vermeldete Groupon Verluste in Höhe von knapp zehn Millionen Dollar. Bei den Umsätzen konnte der Rabattanbieter die Erwartungen allerdings deutlich übertreffen. Börsianern reichte das trotzdem nicht: Die Groupon-Aktie, die zuletzt so deutlich zulegte hatte, verlor nachbörslich zweistellig.

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Kein Auftakt nach Maß als börsengelistetes Unternehmen: Das Schnäppchenportal Groupon hat bei Vorlage seiner ersten Quartalsbilanz seit dem Börsengang im November die Erwartungen der Wall Street nicht erfüllen können. Statt eines kleinen Gewinns vermeldete Groupon Verluste in Höhe von knapp zehn Millionen Dollar. Bei den Umsätzen konnte der Rabattanbieter die Erwartungen allerdings deutlich übertreffen. Börsianern reichte das trotzdem nicht: Die Groupon-Aktie, die zuletzt so deutlich zulegte hatte, verlor nachbörslich zweistellig.

Die Euphorie um Internetaktien der Social Media-Generation, die im Zuge des Facebook-IPOs zuletzt so aufgekeimt war, findet nach Handelsschluss an der Wall Street ihr vorläufiges Ende. Auslöser dafür ist das Quartalsergebnis von Groupon – das erste, das das Schnäppchenportal als börsengeführtes Unternehmen vorlegt.

Auf den ersten Blick sieht die Unternehmensbilanz gar nicht mal schlecht aus: Umsätze von 475 Millionen Dollar haben Analysten durchschnittlich von dem gerade mal drei Jahren alten Internet-Unternehmen im Weihnachtsquartal erwartet. Groupon lieferte tatsächlich Erlöse in Höhe von 506,5 Millionen – und konnte die Konsensschätzungen damit deutlich schlagen. Auf Jahresssicht zogen die Erlöse um beeindruckende 194 Prozent an.

Aktie verliert nachbörslich mehr als zehn Prozent
Das Konzernergebnis indes überzeugte Anleger nicht. Statt des erhofften Gewinns je Aktie in Höhe von 0,03 Dollar je Anteilsschein musste Groupon einen Verlust in Höhe von 0,02 Dollar oder 9,8 Millionen Dollar ausweisen. Vor einem Jahr hatten die Verluste indes noch happige 185 Millionen Dollar betragen.

Trotzdem muss Anleger das Minus vor dem Konzernergebnis nachhaltig gestört haben – schließlich sieht sich Groupon seit jeher der Frage ausgesetzt, ob das junge Internet-Unternehmen auch tatsächlich nachhaltig profitabel arbeiten kann.

Der Hinweis, dass Groupon nach operativer Lesart der Bilanz im vierten Quartal bereits 15 Millionen Dollar verdient hat, ließ Anleger trotzdem kalt: Die Aktie verliert nachbörslich in einer ersten Reaktion mehr als 10 Prozent auf nur noch knapp 22 Dollar.

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