Bundesliga: so läuft der Rechte-Poker

Fernsehen Die Eckpunkte für die Vergabe der Bundesligarechte: Bis zum 2. April müssen alle Interessenten ihr "Angebot für die Ausschreibung der nationalen audiovisuellen Medienrechte für die Spielzeiten 2013/14 bis 2016/17" abgeben. Bis zum Ende der laufenden Saison will die Deutsche Fußball Liga (DFL) in zwei Bieterrunden darüber entscheiden, welcher Sender zu welcher Uhrzeit die deutsche Fußball-Bundesliga übertragen darf.

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Die DFL hat die Übertragungsrechte in jeweils 19 Rechtepakete und sechs Rechtepaketbündel eingeteilt. Diese Rechte beziehen sich auf die Verbreitungswege Kabel, Satellit, Terrestrik, IPTV sowie Web- und Mobile-TV, die wie bisher auf fünf Anstoßzeiten in der Bundesliga und vier in der 2. Bundesliga basieren.
"Die Voraussetzungen für einen fairen Bieterwettbewerb wurden in
enger Abstimmung mit dem Bundeskartellamt geschaffen", so Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung. "Das Ausschreibungsverfahren für die kommende Rechteperiode wird nach klaren Spielregeln ablaufen. Jetzt sind die Interessenten am Zug."
Die Bieter – unter anderem der Pay-TV-Sender Sky, die ARD und die Telekom – haben nun bis zum 2. April Zeit ihre Angebote für die Live-Partien und die Zusammenfassung der Spiele abzugeben. Danach prüft die DFL die Gebote. Gibt es für ein bestimmtes Paket nur einen Bieter und ist das Angebot hoch genug, bekommt dieser Bieter den Zuschlag. Gibt es mehrere Angebote für das selbe Rechtepaket, kommt es zu einer zweiten Bieterrunde. Ist ein Angebot ist 20 Prozent höher, als das der Konkurrenz, dann bekommt es automatisch den Zuschlag. Ansonsten folgt eine zweite Bieterrunde.

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