Springers gescheiterte P7S1-Übernahme erneut vor Gericht

Fernsehen 2006 war die Übernahme der Axel Springer AG von ProSiebenSat.1 von der Kartellbehörde untersagt worden. Seit Dienstag beschäftigt sich die Justiz erneut mit dem Fall. Der bayrische Verwaltungsgerichtshof verhandelt über die Klage des Verlages gegen die damalige Entscheidung der Aufsichtsbehörde KEK.

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2005 hatte die Axel Springer AG angekündigt, ProSiebenSat.1 vom US-Milliardär Haim Saban kaufen zu wollen. Da die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) aber darin eine Monopolstellung der Axel Springer AG sah, untersagten die Prüfer 2006 die Übernahme. ProSiebenSat.1 ging schließlich an die Finanzinvestoren KKR und Pemira.
Springer wollte nach der geplatzten Übernahme gerichtlich klären lassen, ob die Ablehnung der Behörden zulässig war. Schon 2010 hatte der Bundesgerichtshof entschieden, dass das ebenfalls beteiligte Bundeskartellamt richtig gehandelt hatte.
Wie das Handelsblatt meldet, geht es im aktuellen Verfahren darum, ob die Entscheidung der KEK ebenfalls rechtens war. Angeklagt ist auch die Münchener Medienanstalt BLM. 

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