Welt und Berliner Morgenpost werden wieder getrennt

Publishing Nach zehn Jahren löst die Axel Springer AG den gemeinsamen Newsroom von Welt und Berliner Morgenpost auf. Laut tagesspiegel.de sollen beide Blätter bald wieder in verschiedenen Räumlichkeiten produziert werden. Ziel des Umbaus ist es, die Profile der Zeitungen stärker zu schärfen.

Werbeanzeige

Mit den Umstrukturierungsmaßnahmen sollen die Profile der "Marken in den unterschiedlichen Wettbewerbsumfeldern" geschärft werden, so Morgenpost-Chefredakteur Carsten Erdmann zum Tagesspiegel. Für das Berliner Blatt bedeutet das, dass man sich mehr auf den regionalen Markt konzentrieren will.
Bei der Welt wird künftig "das Digitale den Takt" in der Redaktion vorgeben, so Jan-Eric Peters, Chefredakteur der Welt-Gruppe. Damit will die Zeitung ihre Online-First-Strategie ausbauen. Das heißt, dass Texte zuerst ins Netz gestellt werden bevor sie in der Zeitung erscheinen. Damit zeigt sich, dass die Welt ihre Zukunft im Online-Bereich sieht. Im Dezember kam  das Online-Portal auf  rund 37 Millionen Visits. Auch die IVW-Jahresbilanz von MEEDIA zeigt, dass die Welt-Newsseite im vergangenen Jahr ein Plus von 23,2% zum Vorjahr erzielen konnte.

Werbeanzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige