Bundesliga beschert Sky Zuschauerrekord

Fernsehen So viele Zuschauer verzeichnete Pay-TV-Anbieter Sky seit dem Start der offiziellen Quotenmessung am 1. April 2011 noch nie: 1,51 Mio. Leute sahen am Samstagnachmittag die Bundesliga-Konferenz oder eins der Einzelspiele. Zum Vergleich: Free-TV-Sender ProSieben erreichte am Samstag selbst in der Prime Time nicht so viele Leute. Einen großen Anteil an dem neuen Rekord hatte der FC Bayern, dessen Spiel gegen Wolfsburg auf hohes Interesse stieß. In den Zuschauertabellen bleiben die Bayern die klare Nummer 1.

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Der 19. Spieltag begann schon am Freitag mit guten Zuschauerzahlen: Immerhin 540.000 Fans sahen das Match zwischen Hannover und Nürnberg – der viertbeste in der laufenden Saison gemessene Freitags-Wert. Nicht wirklich profitieren konnte davon das Magazin "Mein Stadion": Nur 40.000 Leute wollte es ab 22.45 Uhr noch sehen – ein unschöner Marktanteil von 0,2%.

Der Samstag brachte Sky dann den neuen Zuschauerrekord: Nie zuvor seit dem 1. April 2011 sahen so viele Leute eine Sendung des Pay-TV-Anbieters. Den bisherigen Rekord hielt der Samstagnachmittag des 11. Spieltags mit 1,36 Mio. Sehern – diese Bestleistung wurde nun um 150.000 Zuschauer übertroffen. Wie fast immer stieß dabei die Konferenz auf das mit Abstand größte Interesse: 940.000 Fans entschieden sich für die und gegen die Einzel-Optionen. Doch auch dort gab es eine stolze Zahl: die des Spiels zwischen dem FC Bayern und dem VfL Wolfsburg. 400.000 schalteten es im Durchschnitt ein. Nur einmal gab es in der laufenden Saison noch mehr Zuschauer für ein Einzelspiel am Samstagnachmittag: am 14. Spieltag für das zwischen Dortmund und Schalke mit 410.000 Sehern.

Die anderen vier 15.30-Uhr-Spiele landeten weit dahinter: 80.000 sahen Dortmund und Hoffenheim zu, 50.000 Bremen und Leverkusen, 40.000 Hertha und dem HSV und nur 10.000 Augsburg und Kaiserslautern. Starke Zahlen gab es auch noch um 18.30 Uhr: Köln und Schalke lagen mit 880.000 Fans nicht weit unter der Mio.-Marke. "Samstag Live!" tat es später aber "Mein Stadion" gleich und erreichte keine sonderlich guten Zahlen: 60.000 Zuschauer reichten nur für einen Marktanteil von 0,2%. Schließlich der Sonntag: Dort schalteten 600.000 um 15.30 Uhr das Spiel zwischen Mainz und Freiburg ein, 820.000 das zwischen Stuttgart und Mönchengladbach. "Sky90" war wie immer deutlich erfolgreicher als "Mein Stadion" und "Samstag Live!": 160.000 entsprachen um 19.30 Uhr immerhin 0,5%.

Im exklusiv von MEEDIA errechneten Zuschauer-Ranking verlor der 1. FC Kaiserslautern diesmal die meisten Plätze. Wegen der miserablen Quote vom Spiel in Augsburg stürzte der FCK von Rang 8 auf 12. Zulegen konnte hingegen der VfB Stuttgart, der von 10 auf 8 kletterte, der SC Freiburg gewann einen Platz und gab damit die rote Laterne an die TSG Hoffenheim ab. Erster bleibt souverän der FC Bayern München, auch wenn Schalke 04 aufgeholt hat.

In unserer zweiten Tabelle, in der nur die samstäglichen Spiele um 15.30 Uhr gewertet werden, die Spiele also, die gegen direkte Konkurrenz antreten und es schwerer haben, Top-Zuschauerzahlen zu erreichen, hat der VfL Wolfsburg den größten Sprung gemacht. Dank der 400.000 Fans aus dem Spiel in München kletterte der VfL von Platz 15 auf 11. Auch hier gibt es einen neuen Letzten: den FC Augsburg, dessen 12 Samstagnachmittags-Spiele im Durchschnitt nur 30.000 Leute gesehen haben. Erster bleibt auch hier Bayern München vor Schalke 04.

Zieht man nun noch die neun Spiele der Bayern aus der Wertung, so würde Schalke 04 mit 170.000 Zuschauern vor Stuttgart (110.000), Dortmund (100.000), Bremen (80.000) und Mönchengladbach (70.000) führen.

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