Dschungelkönigin Brigitte – wer denn sonst!?

Fernsehen Aus. Schluss. Vorbei! Mit einem Weinkrampf, einem beherzten Siegesschrei und „I feel good!“ auf den Lippen wurde Brigidde I. verdientermaßen die lächerliche Palmwedel-Krone auf de Kopp gehockt, das Holzzepter in die Hand gedrückt und La Nielsen zur Dschungelkönigin 2012 gekürt. Sie hat den Sieg aber auch wirklich verdient. In einer Staffel mit vielen Jammerlappen war Brigitte Nielsen ein Lichtblick. Auf Platz zwei landete Kim Debkowski, Rocco Stark wurde Dritter.

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Ach, die Gidde. „Ich danke soviel die deutsche Leude“, dänelte sie schon um 22.22 Uhr in einer Art Vorahnung, dass sie es werden würde, ja, werden musste. Wer denn auch sonst, in diesem Luschencamp 2012!? Die Nielsen hatte Mumm in den langen Knochen und immer noch eine Extraportion gute Laune für ihre miesepetrigen Mit-Insassen übrig. Ganz egal wer da mal wieder den Reis anbrennen ließ oder wegen dem Hochwasser Fracksausen bekam.

Ausgenommen Kim, Micaela und Rocco. Die drei haben sich auch nicht beschwert aber der Rest … Martin Kesici, Daniel Lopes, Ailton, Jazzy, Radost Bokel, Ramona Leiß. Allesamt lieferten sie eine eher enttäuschende Performance ab. Aber egal. Das Dschungelcamp 2012 hat gezeigt, dass dieses erstaunliche Format auch mit einer nur mäßig talentierten Besatzung funktioniert.

Die Quoten waren auch diesmal ein Traum und selbst ein „normales“ Dschungelcamp ist immer noch um Lichtjahre besseres Unterhaltungsfernsehen das meiste von dem restlichen Mist. Die Zusammenschnitte der Höhepunkte am Ende des Finales machten einmal mehr deutlich, dass diese Sendung eine absolute Ausnahmestellung im Fernsehen einnimmt. So viel Emotion, Leid, Freude, Spannung, Ekel, Witz sucht man im andernorts vergebens.

Um zu erkennen wie gut die Dschungelshow ist, muss man sich nur mal kurz „Die Alm“ bei ProSieben ins Gedächtnis rufen. „Abartig“, würde Rabenvati Vincent sagen. Alle Straußen-Anusse waren dann verzehrt, Blut- und Leber-Cocktails runtergewürgt, die Kakerlaken-Eimer alle ausgeleert und das arme Krokodil ist sicher auch froh, die Maulbinde wieder los zu sein.

Und dann ganz am Ende das Bild der gefühlt 2,20 Meter großen Nielsen, die mit Holzzepter und Palmkrone auf de Kopp mit Sonja und Dirk tanzt und schon wieder „I feel good!“ schmettert. Auf Wiedersehen im nächsten Jahr!

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