Alexander von Streit übernimmt Wired

Publishing Alexander von Streit wird neuer Chefredakteur der deutschen Wired. Condé Nast will in diesem Jahr zwei Ausgaben des legendären Magazins über Technologie und digitale Kultur herausbringen. Thomas Knüwer, der im vergangenen Jahr den Wired-Erstling verantwortet hat, wird Editor-at-Large. Er will sich in erster Linie um seine Unternehmensberatung kümmern, aber eben nicht ganz aussteigen. Nach eigenen Angaben setzte Condé Nast von der Erstausgabe 110.000 Exemplare ab - im Einzelverkauf und als Bundle mit GQ.

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Alexander von Streit, 41, war Leiter des Digitalressorts bei Focus Online, das er auch aufgebaut hat. Nach seinem Abschied bei Focus Online übernahm er u.a. die Leitung des ZDF-Blogs Hyperland, das sich mit dem digitalen Wandel und Netzkultur befasst. Er ist Mitherausgeber des Buches "Digitale Mediapolis" und Mitherausgeber des Nonprofit-Portals Vocer – Voice of the Critical Media. Gute Voraussetzungen also, um Wired zu machen.

Vorgänger Knüwer selbst hat von Streit offenbar ins Spiel gebracht, schreibt der der Journalist und Unternehmensberater in seinem Blog. Er selber habe den Posten nicht weiter machen können, weil er bereits existierende Projekte seiner Beratungsfirma stemmen müsse – und die aus zeitlichen und geographischen Gründen (Knüwer lebt in Düsseldorf, Wired wird bei Condé Nast in München gemacht) mit dem Wired-Engagement kollidieren würden. Knüwer wird jetzt Autor sowie Ideen- und Ratgeber.

Mit an Bord ist weiter Art Direktor Markus Rindermann, der schon mit der Erstausgabe den hohen Anspruch an eine deutsche Wired einlöste und ein ausgezeichnetes Layout vorlegte. Die zweite Ausgabe von Wired Deutschland erscheint am 12. April, zeitgleich im GQ-Bundle und als Einzeltitel am Kiosk – sowie als iPad-App.

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