2011 war ein Rekordjahr für die dapd

Publishing Gute Nachrichten für die dapd: Die Nachrichtenagentur hat Geschäftszahlen für 2011 vorgelegt und kann sich nach eigenen Angaben über einen ordentlichen Umsatzanstieg freuen. So konnte die dapd-Gruppe ihren Umsatz von rund 24,1 Millionen Euro in 2010 auf rund 31,7 Millionen Euro in 2011 steigern. 2009 hatten die Umsätze gerade einmal 13,5 Millionen Euro betragen. Die Umsatzsteigerungen erfassten nach dapd-Angaben alle Geschäftsbereiche. Auch in Deutschland zog das Nachrichtengeschäft an.

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So konnte die Agentur in 2011 die Umsätze um 2,2 Millionen Euro steigern. Die Ziele für 2012 hängen hoch: So plant der Vorstand laut Pressemitteilung, den Umsatz auf über 50 Millionen Euro auszuweiten. Zum Hintergrund: 2004 hatte der Umsatz noch rund 4,6 Millionen Euro betragen.

Nach eigenen Angaben arbeitet die Gesellschaft seit 2008 profitabel und vollständig schuldenfrei. Die Gewinne konnten demnach parallel zur Gesamtentwicklung gesteigert werden. Die Gesellschafter kündigten an, sämtliche Gewinne zu reinvestieren. Einzelheiten zum Geschäftsbericht will man erst nach Prüfung der Bilanzen mitteilen. Der Mitarbeiterbestand in der Gruppe sei von 2009 bis Ende 2011 von 269 auf 515 gewachsen.

Die Gesellschaft plant außerdem für Februar diesen Jahres die Veröffentlichung eines detaillierten Sozialreports über die Entwicklung der Arbeitsplätze bei der dapd.

Solch eine solide Umsatzentwicklung sorgte bei der Konkurrenz nicht unbedingt für gute Stimmung. Die Deutsche Presseagentur (dpa) kritisiert derweil den Zuschlag des Auswärtigen Amtes für die dapd. Man wirft der Konkurrenz Dumpingpreise und eine amerikanische Sicht auf das Weltgeschehen vor.

Wie der Spiegel berichtete, war der dpa-Deal mit dem Auswärtigen Amt auf rund 3,5 Millionen Euro pro Jahr dotiert. Zudem stockte das Bundespresseamt sein dapd-Budget für das kommende Jahr auf.

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