Web-Skeptiker Schirrmacher jetzt bei Twitter

Publishing Müssen wir uns Sorgen um Frank Schirrmacher machen? In seinem Bestseller „Payback“ erklärte der FAZ-Herausgeber noch, was das Internet denn Schlechtes mit unserem Hirn anstellt und dass er sich so mit diesen neue dingen wie "SMS, E-Mails, Feeds, Tweeds..." plage. Vor allem der Schreibfehler aus „Tweets“ „Tweeds“ zu machen, sorgte für viele Web-Lacher. Doch jetzt stürzt sich der Journalist selbst in die Social-Media-Wildnis und twittert.

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Beim Mikrobloggindienst ist der Autor und Publizist unter dem nicht wirklich einprägsamen Namen Fr_Schirrmacher unterwegs. Die Echtheit des Accounts wurde bereits von der dpa überprüft und vom Büro des FAZ-Herausgebers bestätigt.

Der erste Tweet von Frank Schirrmacher

Seine ersten Tweets sind jedoch weniger wohl gesetzte Zeilen, noch knappe Notizen, sondern eher Fingerübungen. So versuchte er sich gleich zweimal an seinem Namen und beantwortet ansonsten Frage von anderen Twitteren. Das reichte um bereits 854 Follower zu überzeugen. Selbst folgt der Frankfurter zehn Menschen. Darunter dem Chao Computer Club, der US-Wired, dem Google-Sprecher Kay Oberbeck und dem umblaetterer Frank Fischer.

Den einzigen Tweet mit einer gewissen Relevanz setzte Schirrmachen am gestrigen Mittwoch ab. Er lautet: "’Vertuschungen schlagen auf die Amtsführung durch’: Ex-Bundesverfassungsrichter Dieter Grimm empfiehlt Wulff morgen in der FAZ den Rücktritt.“

Tatsächlich muss sich der FAZ-Herausgeber mit dem neuen Dienst noch vertraut machen. Dass er es überhaupt macht, jetzt wo auch Rupert Murdoch, Thomas Gottschalk und Harald Schmidt twittern, sprich nur für ihn.

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