So wird der Kindle zur News-Maschine

Publishing Der E-Reader Kindle von Amazon ist im Prinzip ein feines Gerät (mit ein paar Einschränkungen). Der kostenlose Web-Service Klip.me macht den Kindle noch ein gutes Stück besser. Via Knopfdruck sendet Klip.me Artikel aus dem Web direkt an den Kindle, damit man sie dort später lesen kann. Außerdem kann man seinen Google Reader und Google Kalender mit Klip.me auf den Kindle bringen. Das funktioniert vorzüglich und macht den Kindle zu einer Lese-Maschine für aktuelle Inhalte.

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Der E-Reader Kindle von Amazon ist im Prinzip ein feines Gerät (mit ein paar Einschränkungen). Der kostenlose Web-Service Klip.me macht den Kindle noch ein gutes Stück besser. Via Knopfdruck sendet Klip.me Artikel aus dem Web direkt an den Kindle, damit man sie dort später lesen kann. Außerdem kann man seinen Google Reader und Google Kalender mit Klip.me auf den Kindle bringen. Das funktioniert vorzüglich und macht den Kindle zu einer Lese-Maschine für aktuelle Inhalte.

Es gibt ja eine ganze Reihe von Read-later-Tools fürs Web oder Smartphones oder Tablets. Das wahrscheinlich populärste ist Instapaper. Man installiert das Tool und kann dann via Knopfdruck “Read later” einen Web-Artikel in sein Instapaper-Archiv befördern. Nun kann man den Artikel, von Werbung und blinkendem Klimbim befreit, später in Ruhe lesen. Instapaper bietet auch eine Schnittstelle, um Artikel an einen Kindle zu senden.

Genau das gleiche macht auch Klip.me (auf das ich über einen Eintrag bei dem Blog Indiskretion Ehrensache aufmerksam wurde). Denn abends auf dem Sofa, nimmt man ganz gerne den Kindle zur Hand und liest darauf noch den einen oder anderen Text, den man sich im Laufe des Tages markiert hat. Warum funktioniert das mit dem Kindle und nicht mit dem iPad oder dem Smartphone? Weil ein E-Reader wie der Kindle eben fürs Lesen optimiert ist. Der mausgraue Kindle-Bildschirm ist zwar nicht hübsch, fürs Lesen aber ungeschlagen effektiv – wie auch die E-Ink-Displays anderer reiner E-Reader.

Toll ist auch die Funktion von Klip.me, Texte aus dem Google Reader direkt auf den Kindle zu schaufeln. Man kann einstellen, ob man einmal pro Tag zu einer bestimmten Uhrzeit oder nur einmal pro Woche die Texte aus dem RSS-Reader auf den Kindle geschickt bekommen möchte. Man kann auch eine Begrenzung, was die Anzahl der Artikel angeht, einrichten oder die Synchronisation zwischen Kindle und Google Reader auf einen Ordner beschränken. Das ist durchaus sinnvoll, wenn man seinen Google Reader mit sehr vielen Nachrichtenquellen vollgestopft hat. Der Kindle wird so zur angenehm entschleunigten Nachrichtenmaschine.

Das Senden der Texte auf den Kindle hat aber deutlich mehr Charme. Klip.me ist derzeit kostenfrei und sei Kindle-Nutzern hiermit ausdrücklich zum Ausprobieren empfohlen.
Amerkung: In einer früheren Version des Artikels hieß es, dass Instapaper über keine Exportfunktion zum Kindle verfügt. Dies war ein Fehler und wurde von mir entsprechend korrigiert. swi

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