Bayern will Hitler-Broschüre stoppen

Publishing Das bayerische Finanzministerium will den britischen Verleger Peter McGee davon abhalten, Hitlers Pamphlet "Mein Kampf" in kommentierter Form an deutschen Kiosken zu verkaufen. Wie die Financial Times Deutschland berichtet, prüft die Behörde, welche die Rechte an dem Werk hält, juristische Schritte gegen das Vorhaben.

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Ein Sprecher von McGees Verlag Albertas Limited sagte gegenüber der FTD: "Sie können aus historischen Dokumenten zitieren, ohne das Urheberrecht zu verletzen." Das Urheberrecht beziehe sich auf die Veröffentlichung des Gesamtwerkes. "Das nachzudrucken haben wir keinesfalls die Absicht."
Bis 2015 liegen die Rechte an "Mein Kampf" noch beim bayerischen Finanzministerium. Die Behörde war 2009 bereits gegen die von McGee neu aufgelegten Nachdrucke von Zeitungen der NS-Diktatur vorgegangen, allerdings erfolglos.

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