Entscheidung über Manroland vertagt

Publishing Vor dem Wochenende hieß es noch: Bis Anfang dieser Woche soll über die Zukunft der drei Manroland-Werke entschieden sein. Doch nun verzögert sich die Entscheidung über einen Investor noch bis Ende der Woche. Es gibt angeblich Interessenten, die entweder alle Werke kaufen wollen oder die nur Teile des Unternehmens wollen. Letztes würde eine Zerschlagung von Manroland mit sich führen

Werbeanzeige

Die 6500 Mitarbeiter bangen weiter um ihre Zukunft. Die drei Manroland-Werke in Augsburg, Offenbach und Plauen stehen weiterhin zum verkauft. Laut Augsburger Allgemeine gibt es einen US-Investor, der rund 100 Millionen Euro für alle Werke bietet. Dieser will aber viele Stellen streichen. Des Weiteren gibt es noch zwei weitere Investoren, die sich die drei Produktionsstätten teilen würden, wie das Handelsblatt meldet. Dies würde aber zu einer Zerschlagung des Druckmaschinenherstellers führen.
Der weltweit zweitgrößte Druckmaschinenhersteller hatte im November die Insolvenz angemeldet. Damals wollten die Eigentümer kein frisches Geld mehr in das Unternehmen pumpen und eine Übernahme durch einen Finanzinvestor schlug fehl.

Werbeanzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige