RTL-Dschungel: Blutsuppe fürs Nackt-Modell

Fernsehen Das war sie also, die erste Folge der neuen Staffel der RTL-Dschungelshow “Ich bin ein Star - holt mich hier raus!”. Die ganze Bandbreite der Show wurde gleich in der überlangen Auftaktsendung verbraten: Kakerlaken, Mehlwürmer, Maden den Kopf abbeißen, Schleim, Blut, Lagerfeuer-Beichte, Klo-Problematik, emotionaler Zusammenbruch von Daniel Lopes, Busen-Blitzer von Micaela Schäfer. Ja, was soll denn da zwei Wochen lang noch kommen? Viel hoffentlich.

Werbeanzeige

Denn das echte Dschungel-Feeling muss sich erst noch finden. Die Camp-Besetzung ist diesmal zwar wieder grandios. Es lief zum Start aber alles ein bisschen zu harmonisch, profihaft ab. Wir erinnern uns, wie in der Staffel zuvor Querkopf Mathieu Carrière bereits das morgendliche Antreten im Hotel Versace boykottieren wollte und Sonderling Rainer Langhans lustlos alleine durch den Urwald schlappte.

Diesmal keine Spur von Renitenz. Reality-Vollprofi Brigitte Nielsen hockte sogar noch vor dem Aufwach-Ranger am Frühstückstisch. Und auf dem Weg zum Camp war dann alles ein bisschen zu sehr gruppendynamisch. Aber gehen wir kurz die Kandidaten nach der ersten Folge durch:

Ailton: Top-Kandidat mit der Riesenlippen (“Ailton verliert nix. Nur gewinn gewinn gewinn.”) Der Halslose wird es hier weit bringen.

Rocco Stark: Erste Überraschung. Die horrormäßige Dschungelprüfung meisterte der Ochsensohn mit irrem Lachen und völliger Schmerzfreiheit. Ein neuer Star am Dschungel-Himmel?

Micaela Schäfer: Zusammen mit Rocco in der Prüfung. Natürlich liegt der Vergleich mit Nerv-Natter Sarah Knappik vom letzten Mal nah. Aber Frau Schäfer ist aus härterem Holz geschnitzt als Borderline-Sarah. Maden-Kopf abgebissen, Mehlwürmer und Kakerlaken ertragen und dann noch einen halben Liter (!) Blutsuppe mit eingequirltem Leber-Püree weggepumpt. Der gegrillte Hirschkäfer schien ihr sogar zu schmecken. Und weil sie weiß, was sich gehört, ließ sie sogar schon in der ersten Folge ihre Brust aus dem XXS-Bikini flutschen. Keine Frage, die Frau liefert.

Ramona Leiß: Als Favoritin gehandelt, zeigte das Knoff-Hoff-Schlachtross vom ZDF schon in Folge eins Nerven. Erst Schnappatmung beim Marsch aufs Camp und dann kriegte sie sich gar nicht mehr ein, dass im Camp nicht aufgeräumt und das Klo nicht standesgemäß war ("Das sollten die mal im Fernsehen zeigen, wie das Klo aussieht…"). Am schlimmsten aber waren ihre schreckensgeweiteten Augen als sie dachte, sie wäre bei der nächsten Prüfung dran. Eine Kandidatin für ein vorzeitiges Aus.

Brigitte Nielsen: Schon beeindruckend wie Trash-Profi Nielsen so tut, als hätte sie von so Zeug wie Dschungelprüfungen noch nie was gehört. Pflichtschuldig hakte sie gleich am ersten Abend am Lagerfeuer ihre ollen Sylvester-Stallone-Geschichten ab. Gerüchte über Herzprobleme wabern durch die schwüle Luft. Bereitet da Jemand seinen vorzeitigen Ausstieg vor. Finale? No way!

Radost Bokel: Füller-Kandidatin. Langweilig. Weiter.

Jazzy: Noch eine kleine Überraschung. Wirkt bisher im Camp unnatürlich normal. Abwarten, wann sie über Tic Tac Toe redet.

Kim Debkowski: Eine junge Frau, die so gar nichts Interessantes an sich hat. Muss zur nächsten Prüfung antreten. Nun kann sie sich beweisen.

Vincent Raven: Der Liebling nach der ersten Folge. Ganz schräg drauf, herrisch. Offensichtlich nicht alle Tassen im Schrank. Vertrieb "böse schwarze Hexen" mit Feuerrauch und Gewedel aus dem Camp. Wurde dafür von Ailton ausgelacht. Ein absoluter Gewinn für die Show.

Martin Kesici: Der harte Mann guckt ganz verängstigt, wenn die Sprache auf Prüfungen kommt. Wohnt da ein Weichei hinter der tätowierten Brust? Stieß vorm Dschungeltransfer hörbar aus. Sonst nicht weiter aufgefallen.

Daniel Lopes: Der Sanfte. Hatte gleich mal aus ungeklärten “inneren” Gründen einen Weinkrampf und ließ sich von Vincent Raven, na ja, “trösten”. Kann noch interessant werden. Vor allem, wenn er das erste mal zur Prüfung antreten muss.

Werbeanzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige