Revolutioniert Apple Schul- und Lehrbücher?

Publishing Die Gerüchte haben nicht getrogen: In einer Woche, am 19. Januar, hält Apple eine Pressekonferenz im New Yorker Guggenheim Museum ab, bei der Bildung im Vordergrund stehen soll. Apple-Fans wie Branchenexperten vermuten: Der iPad- und iPhone-Hersteller dürfte nun den Schul- und Lehrbüchermarkt ins Visier nehmen. Hierfür könnten iPad und iPhone mit einem überarbeiteten iBooks-Angebot aufgewertet werden. Einen Vorstoß in das Bildungssegment hatte Steve Jobs als mögliches Projekt noch in der Biografie von Walter Isaacson angedeutet.

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Exakt eine Woche noch – dann lädt Apple wieder zu einem Presse-Event ein. Die Einladung an ausgewählte Journalisten verschickte der wertvollste Technologiekonzern der Welt gestern mit der vielsagenden Mitteilung: "Join us for an education announcement in the Big Apple".

Worum sich die Pressekonferenz im New Yorker Guggenheim Museum, wo vor einem Jahr Rupert Murdochs Internet-Zeitung The Daily enthüllt wurde, rätseln nun die Branchenexperten. Dabei macht das die Einladung eigentlich bereits sehr deutlich: Zu sehen ist eine Schiefertafel, auf der mit Kreide die Silhouette von Manhattan gezeichnet ist.
Weiterentwicklung von iBooks in Richtung Schul- und Lehrbücher denkbar

Es geht also offenkundig um Bildung an Schulen und Universitäten – und damit wohl um den weiten Markt von Schul- und Lehrbüchern. Eine Überraschung ist das nicht, hatte Walter Isaacson auf den letzten Seiten seiner Steve Jobs-Biografie doch die Revolutionierung des Segments als eines der letzten Wunsch-Projekte vom kranken Apple-Gründer genannt.

In allererster Linie dürfte es dabei wohl um eine Weiterentwicklung des Buchangebots iBooks für den Bildungssektor gehen – bisher sind im Store in allererster Linie Romane und Sachbücher zu finden. Aber auch neue Features auf iPad und iPhone erscheinen denkbar – schließlich sollte sich die digitale Anwendung von der haptischen abheben. Durch das Event führt mutmaßlich Internet Software-Chef Chef Eddy Cue.  

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