Kino: „Ziemlich beste Freunde“ startet furios

Fernsehen In Frankreich gehört sie mit inzwischen 17 Millionen Besuchern (!) zu den erfolgreichsten Kinofilmen der Geschichte, in Deutschland startete sie am Wochenende grandios: 290.000 Leute wollten die Komödie "Ziemlich beste Freunde" sehen - und das, obwohl sie in nur 155 Kinos angelaufen ist. Belohnung: Platz 2 in den deutschen Kinocharts, geschlagen nur von "Sherlock Holmes". In den USA katapultierte sich der mit Mini-Budget gedrehte Horrorfilm "The Devil Inside" auf Platz 1.

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Mit 290.000 Besuchern in 155 Kinos erzielte "Ziemlich beste Freunde" einen unglaublichen Kopienschnitt von mehr als 1.870 Zuschauern pro Kino – einer der besten Werte der vergangenen Jahre. Zum Vergleich: "Sherlock Holmes: Spiel im Schatten" und "Der gestiefelte Kater" sammelten ihre 335.000 und 280.000 Zuschauer in mehr als viermal so vielen Locations ein. "Sherlock Holmes" übertraf damit im Übrigen laut Blickpunkt:Film die 1,5-Mio.-Marke, "Der gestiefelte Kater" inzwischen sogar die 2,5-Mio.-Marke. Der Animationsfilm gehört damit schon zu den zehn beliebtesten Kinofilmen der vergangenen 12 Monate.

Zulegen konnte wie "Sherlock Holmes" nach den von Feiertagen beeinflussten vorigen Wochenenden auch Detlev Bucks "Rubbeldiekatz", der mit weiteren 280.000 Besuchern ebenfalls die 1,5-Mio.-Marke erreicht hat. Zweitstärkster Neustart des Wochenendes war die niederländische Trash-Komödie "New Kids Nitro" – mit 160.000 Zuschauern aus 275 Kinos. Christian Ulmens "Jonas" floppte hingegen mit nur 30.000 Besuchern in 149 Kinos komplett.

In Nordamerika eroberte unterdessen "The Devil Inside" die Charts. Der nur eine Million Dollar teure Horrorfilm spielte an seinem ersten Wochenende satte 34,5 Mio. ein. Laut Hollywoodreporter.com war das der beste US-Start im frühen Januar, den je ein Film erreicht hat. Und: Der Film ist bei solch geringen Produktionskosten ähnlich lukrativ wie seinerzeit "Paranormal Activity". Platz 2 der US-Charts geht an "Mission: Impossible – Phantom Protokoll", der mit weiteren 20,5 Mio. US-Dollar inzwischen 170,2 Mio. eingespielt hat, dahinter folgen "Sherlock Holmes" (14,1 Mio.) und "The Girl with the Dragon Tattoo", alias "Verblendung" (11,3 Mio.), der in Deutschland in dieser Woche anläuft.

Außerhalb Nordamerikas führt wie in Deutschland "Sherlock Holmes" die Rankings an. Mit 43,4 Mio. US-Dollar aus 50 Ländern und Territorien überholte der Film die bisherige Nummer 1 "Mission: Impossible – Phantom Protokoll", die mit 27,7 Mio. aus 55 Ländern auf Rang zurück fiel. Dazwischen schob sich noch "Alvin und die Chipmunks 3: Chipbruch" – mit 30,1 Mio. aus 62 Märkten.

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