Wulff soll auch Friede Springer angerufen haben

Publishing Cicero-Chefredakteur Michael Naumann schreibt in einem Kommentar zu Wulff-Affäre, dass der Bundespräsident auch Verlegerin Friede Springer angerufen habe, um eine Veröffentlichung seiner Kredit-Mauscheleien zu verhindern. Zuvor war bereits öffentlich geworden, dass Wulff versuchte hatte bei Chefredakteur Kai Diekmann und Springer Vorstandschef Mathias Döpfner gegen einen entsprechenden Bild-Artikel zu intervenieren.

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Im Falle Diekmanns erreichte Wulff aber nur die Mailbox, Mathias Döpfner hat ihm lediglich mitgeteilt, das er keinen Einfluss auf die Redaktionen des Hauses ausübe. Der nächste Anruf des Bundespräsidenten soll laut Naumann Verlegerwitwe Friede Springer gegolten haben. Doch auch diese soll lediglich bemerkt haben, dass sie "keinen Einfluss auf ihre Chefredakteure zu nehmen pflege."
Wulff hatte auf der Mailbox des Bild-Chefredakteurs mit Konsequenzen gedroht, falls Bild die Geschichte um Ungereimtheiten bei einem 500.000-Euro-Privat Kredit veröffentliche, den das Ehepaar Wulff von dem befreundeten Unternehmer-Ehepaar Geerkens erhielt. 

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