Foto-Magazin: das dreifache Viewchen

View, die Foto-Boulevardzeitschrift von Gruner+Jahr, einst etwas schwerfällig gestartet und nun ein respektabler und ebenso ansehnlicher Erfolg des Verlags, scheint auch anderen europäischen Verlagshäusern einen oder zwei Hingucker wert gewesen zu sein. Zunächst brachte der französische Medienkonzern Hachette Filipacchi Choc auf den Markt, das View ähnlich sieht. Und nun lancierte die italienische RCS Mediagroup OggiFoto einen Ableger der Zeitschrift Oggi.

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Eine Kopie ist die höchste Form der Anerkennung, heißt es. Die Macher von View um Chefredakteur Hans-Peter Junker bekommen derzeit also einige Anerkennung geschenkt. Zunächst ist da die heimische Auflage – die lag im dritten Quartal bei 143.088 Exemplaren bei nur extrem geringen Sonstigen Verkäufen. Gut 118.000 Exemplare wurden zuletzt am Kiosk abgesetzt. Die Mischung aus großen Fotos mit emotionalem Mehrwert, Boulevard-Einsprengseln und gelegentlichem Aha-Effekt kommt bei den Lesern an, ebenso bei der werbungtreibenden Wirtschaft. View ist ein Ableger vom Stern und punktet mit einer Kernkompetenz der Mutter – dem Einfangen großer und kleiner Momente, aus Augsburg wie aus Afrika und Australien.

Nun war bereits die französische Choc eine kleine Hommage an View. OggiFoto von der RCS Mediagroup (dazu gehört u.a. die Zeitung Corriere della Sera, die Gazzetta dello Sport und Max) lässt sich nun ebenfalls nicht lumpen: OggiFoto ist offenbar als One-Shot geplant, kann bei Erfolg natürlich in Serie gehen. Die Ähnlichkeiten im Layout sind jedenfalls frappierend.    

Inhalte-Seiten von View und OggiFoto

Doppelseite aus View (oben) und OggiFoto (unten)

"10 Geheimnisse": View (oben), OggiFoto (unten)

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