Spiegel: Bildung verkauft weniger Hefte

Auch wenn der Spiegel den Anteil an Nutzwert-Titeln erhöht hat: Nicht immer zahlen sich News-to-Use-Themen der alten Focus-Schule aus. Aktuelles Beispiel ist die Ausgabe 47. Mit dem Aufmacher zur Bildungsstudie 2011 „Wo die klügsten Deutschen leben“ konnte der Spiegel – zumindest am Kiosk – seine Käufer nicht begeistern. Aber auch der Focus verlor in der Woche Leser. Einzig der Stern konnte sich mit viel Liebe ein Plus zur Vorwoche erschreiben.

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Am Kiosk verkaufte der Spiegel 292.690 Hefte. Rechnet man die 450.053 Abonnenten und einen Sonstigen Verkauf von 167.831 Exemplaren hinzu, kommt das Hamburger Nachrichtenmagazin auf einen Gesamtverkauf von 910.574 Ausgaben. Im Vergleich zur Ausgabe von vor sieben Tagen („Die Braune Armee Fraktion“) verliert der Spiegel rund 34.000 Stück.

Alle Auflagen der drei Nachrichtenmagazine gibt es im MEEDIA-Covercheck

Dieses Minus ist beim Focus weit geringer. Lediglich 4.000 Kiosk-Käufer verloren die Münchener im Vergleich zur Ausgabe 46 („Die 155-Milliarden-Diät). Der Titel „Warum wir ab 40 glücklicher werden“ wäre eigentlich  ein typischer Focus-Verkäufer gewesen. Insgesamt wurde die Ausgabe 47 81.802-Mal beim Händler verkauft. Im Gesamtverkauf kam das Heft auf 528.935 Exemplare.

Verhaltene Freude dürfte es am Baumwall in der Stern-Redaktion geben. Denn der Titel „Wie Hormone unser Leben lenken“ über Liebe, Stärke und Angst kam im Einzelverkauf auf 274.759 Exemplare und lag damit mit rund 30.000 verkauften Heften über der Vorwoche. Im Gesamtverkauf kam das G+J-Magazin auf 821.960 Exemplare.

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