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Pferdesportlegende Isenbart gestorben

Der TV-Journalist Hans-Heinrich Isenbart ist am 25. Dezember im Alter von 88 Jahren in Hamburg gestorben. Isenbart galt als "die Stimme des deutschen Pferdesports" - bekannt wurde er dem Fernseh-Publikum vor allem als Kommentator und Moderator von großen Reitsport-Veranstaltungen. Fans des Genres werden ihn ewig mit dem Spruch "Vergessen Sie die Pferde nicht!" verbinden. Isenbart war für den Norddeutschen Rundfunk tätig, der aus Anlass seines Todes das Programm geändert hat.

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Der NDR zeigt am Mittwoch, 28. Dezember, um 13.00 Uhr das Porträt "Hans Heinrich Isenbart – Die Stimme des Pferdes" aus diesem Jahr.
"Hans-Heinrich Isenbart war für Millionen Fernsehzuschauer jahrzehntelang die unverwechselbare Stimme im deutschen Reitsport. Aber nicht nur das. Seine profunden Kenntnisse und seine unverwechselbare Art der Kommentierung, bei der man auch mit geschlossenen Augen das Bild vor sich sah, reihen ihn in die ganz Großen des deutschen Sportjournalismus ein", sagte der stellvertretender NDR-Intendant Arno Beyer. "Bei allen sportlichen Erfolgen ging es ihm nicht nur um die Menschen, sondern auch um die Tiere. Nicht umsonst beendete er seine Moderationen immer mit dem Satz ‚… und vergesst die Pferde nicht!‘."
Hans-Heinrich Isenbart, in Hamburg aufgewachsen, wurde bereits 1945 freier Mitarbeiter des NWDR. Nach einem Jurastudium in Wien kehrte er zum NDR zurück und wurde 1951 Redakteur im Studio Oldenburg. 1956 lieferte er seine erste Fernseh-Arbeit von den Olympischen Reiterspielen. Ab 1957 entwickelte er in der Abteilung Politik und Gesellschaft die "Nordschau" im NDR Fernsehen mit. 1960 wechselte Isenbart zu Radio Bremen und leitete dort die Abteilung Fernsehen, bis er 1974 als ARD-Sportkoordinator nach München ging. Nach seiner Pensionierung 1987 kommentierte er weiter Pferdesport-Veranstaltungen, war als Schauspieler und Moderator aber auch in "Freut euch des Nordens" und in der eigens auf ihn zugeschnittenen Sendung "Land und Lieder" im NDR Fernsehen zu sehen.

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