Samwers verlieren Top-Manager

Brain Drain bei den Samwers: Der Erfolg der drei Brüder wird immer wieder mit ihrer außergewöhnlichen Härte in Businessfragen, ihrer Effizienz und ihrem guten Riecher für den richtigen Zeitpunkt, eine US-Idee zu kopieren, erklärt. Ein weiterer Faktor wird gerne vergessen. Ihnen gelang es auch immer absolutes Spitzenpersonal für ihre Unternehmungen, vor allem für ihren Inkubator Rocket Internet, zu verpflichten – bis jetzt. Denn offenbar verliert die Web-Fabrik gerade einige ihrer fähigsten Köpfe.

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Brain Drain bei den Samwers: Der Erfolg der drei Brüder wird immer wieder mit ihrer außergewöhnlichen Härte in Businessfragen, ihrer Effizienz und ihrem guten Riecher für den richtigen Zeitpunkt, eine US-Idee zu kopieren, erklärt. Ein weiterer Faktor wird gerne vergessen. Ihnen gelang es auch immer absolutes Spitzenpersonal für ihre Unternehmungen, vor allem für ihren Inkubator Rocket Internet, zu verpflichten – bis jetzt. Denn offenbar verliert die Web-Fabrik gerade einige ihrer fähigsten Köpfe. 
Sowohl das Blog Gründerszene.de wie auch Techcrunch Europe berichten davon, dass zwischen zehn und 20 Prozent aller Mitarbeiter die Berliner Startup-Fabrik gerade verlassen bzw. verlassen hätten. Unter ihnen auch Rocket-Internet-Geschäftsführer und -Mitgründer Christian-Cornelius Weiss. Der CTO galt bislang als einer der führenden Köpfe bei Rocket. 

Gegenüber Techcrunch spricht Weiss davon, dass er ein eigenes Unternehmen aufbauen wolle. Um was es sich dabei handelt, will er jedoch noch nicht verraten. Bereits im Sommer verließ Uwe Horstmann die Web-Company. Gründerszene spricht davon, dass die beiden offenbar zusammen etwas aufbauen wollen. Zumindest Weiss nimmt wohl rund neun Mitarbeiter mit. 
Wie schmerzhaft der Mitarbeiterverlust Rocket Internet tatsächlich trifft und wie massiv er die Samwers mit ihren rund 200 Mitarbeitern belastet, ist schwer abzuschätzen. Immer wieder ist zu hören, dass der Frust-Level in der Startup-Manufaktur seit langem sehr hoch ist. Die Mitarbeiter sollen offenbar das Gefühl haben, zu wenig an den erfolgreichen Firmen-Verkäufen beteiligt zu werden.
Andererseits funktioniert Rocket Internet tatsächlich wie eine Fabrik. In einem geradezu maschinellen Vorgang produzieren die Berliner neue Startups. Entwickler, Marketing-Profis, SEO-Experten und alle anderen relevanten Positionen besetzt Rocket immer intern. Ähnlich wie bei einer echten Fabrik ist es gut möglich, dass die Maschinerie Rocket Internet so gut läuft, dass sich die durch den Weggang von Weiss und Hostmann fehlenden Teile einfach ersetzten lassen und so die Geschäfte der Samwers wie geschmiert weiterlaufen.
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