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WAZ-Eigentümer sichern sich für Verkauf ab

Für den Fall, dass einer Übernahme von Anteilen des WAZ-Konzerns zugestimmt wird, haben sich die Eigentümerfamilien Grotkamp und Brost für eine Sonderklausel im Vertrag ausgesprochen. Wie die Wirtschaftswoche berichtet, soll diese festlegen, dass die Verkäufer an einem möglichen Gewinn aus zukünftigen Unternehmensverkäufen beteiligt werden.

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Ende August war bekannt geworden, dass Petra Grotkamp rund 500 Millionen Euro für die Mehrheit an der WAZ-Gruppe bietet. Bislang hält die Tochter des WAZ-Mitgründers Jakob Funke und Ehefrau des langjährigen Verlagschefs Günther Grotkamp 16,7 Prozent an dem Essener Zeitungskonzern. Gelingt der Deal, würde offenbar auch die bisherige Doppelspitze aufgelöst werden. Ob der Kauf über die Bühne geht, hängt nur noch am Testamentsvollstrecker der Brost-Familie.
Wie die Wiwo weiter schreibt, will Grotkamp ihr Angebot angesichts anderer Interessenten nicht erhöhen. Der Axel Springer Verlag hatte für die Übernahme der WAZ-Gruppe 1,4 Milliarden Euro geboten, das aber abgelehnt wurde.

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