Tablets werden zu Massenprodukten

Der Branchenverband Bitkom hat eine neue Studie veröffentlicht, die den Tablet-Computern à la iPad bescheinigt, den Massenmarkt erreicht zu haben. 2011 werden demnach in Deutschland 2,1 Mio. Tablets verkauft. Im nächsten Jahr sollen es 2,7 Mio. werden. Damit hätten iPad und Co. innerhalb von zwei Jahren einen Anteil von 16 Prozent am PC-Markt erreicht. Tablets sind also die großen Gewinner. Verlierer gibt es auch: Netbooks. Tablets sind auch die beliebtesten E-Reader. Vor Kindle, Kobo und Konsorten.

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Der Branchenverband Bitkom hat eine neue Studie veröffentlicht, die den Tablet-Computern à la iPad bescheinigt, den Massenmarkt erreicht zu haben. 2011 werden demnach in Deutschland 2,1 Mio. Tablets verkauft. Im nächsten Jahr sollen es 2,7 Mio. werden. Damit hätten iPad und Co. innerhalb von zwei Jahren einen Anteil von 16 Prozent am PC-Markt erreicht. Tablets sind also die großen Gewinner. Verlierer gibt es auch: Netbooks. Tablets sind auch die beliebtesten E-Reader. Vor Kindle, Kobo und Konsorten.

So gibt es eine hoch interessante Infografik zu E-Books und Verlagen, die auf einer Befragung von Verlags-Mitarbeitern beruht. Unter anderem wurde nach dem bevorzugten E-Reader der Verlags-Profis (in den USA) gefragt. 25 % gaben an, dass sie E-Books am liebsten auf dem iPad lesen. 18 % auf Amazons E-Reader Kindle und, erstaunlich, ebenfalls 18 % auf dem PC. Das nächst beliebteste Gerät zum E-Book-Konsum war mit 9 % das iPhone. Die ganze Infografik mit vielen interessanten Details gibt es bei ebookfriendly.com zu sehen.

Keine Frage: Tablets sind die großen Aufsteiger. Das Absatzplus in Deutschland beträgt laut der aktuellen Bitkom-Studie 162 Prozent. Im kommenden Jahr sinkt das Wachstum dann auf 29 % ab – aber immerhin. Die Kehrseite der Medaille bekommen die kleinen Netbooks zu spüren. Der Absatz der Minirechner geht laut Bitkom 2011 um 35 % auf rund 900.000 Stück zurück. Aber auch die großen Laptops leiden. Im Privatbereich gehen die Verkaufszahlen um 15 Prozent auf 3,8 Mio. zurück. Allerdings stieg immerhin der Verkauf von Business-Notebooks um 8 % auf rund 3 Mio. Stück.

Während die Tablet-Verkäufe 2011 also um sagenhafte 163 & wachsen, legen reine E-Reader um 40% auf über 230.000 verkaufte Geräte zu. Will heißen: Im Privatgebrauch sind Tablets deutlich und schneller als gedacht auf dem Vormarsch. Der reine E-Reader bleibt in Deutschland aber vorerst ein Nischenprodukt.

2012 startet Amazon auch den Verkauf seines Kindle Fire in Deutschland, was den Markt nochmals anheizen könnte. Die Befragung aus den USA legt zudem nahe, dass viele das beleuchtete Display eines Tablets beim Lesen nicht unbedingt als Nachteil empfinden. Für Vielleser bleiben die spezialisierten E-Ink-Geräte trotzdem interessant. Für Netbooks allerdings sieht die Zukunft eher düster aus. Das wusste schon der verstorbene Steve Jobs bei der ersten Präsentation de iPad: “Es gibt nichts, was ein Netbook besser kann”, sagte er. Das merken nun offenbar auch die Konsumenten.

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