“Stromberg” im Kino – mit Crowdfunding

“Stromberg”-Fans dürfen sich freuen: Im Fühjahr 2013 soll ein Film mit ProSiebens Büro-Ekel in die Kinos kommen. Das Besondere: Der Film soll mit Crowdfunding finanziert werden. Fans haben die Möglichkeit, sich an der Filmfinanzierung zu beteiligen. Ab 50.000 Euro Investment bekommt man sogar einen Gastauftritt im Film oder darf sich mit Namen oder Figuren in dem Streifen verewigen. Vor kurzem wurde der Erotik-Film “Hotel Desire” mit Crowdfunding finanziert.

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Bei “Stromberg – der Film” soll aber alles eine Nummer größer werden als bei “Hotel Desire”. Der als PorNEO vermarktete Soft-Erotik-Film ist nur 40 Minuten lang, wird kostepflichtig im Internet gezeigt und sammelte im Netz 170.000 Euro ein. Bei “Stromberg” wollen die Macher von den Fans bis zu einer Million Euro sammeln und es geht um einen abendfüllenden Spielfilm, der in den Kinos laufen soll.

Bis 15. März können Interessenten Anteile am “Stromberg”-Film zeichnen. Ende 2012 soll gedreht werden, im Fühjahr 2013 könnte er in die Kinos kommen. Investoren bekommen eine Ukrunde, Zugang zu einer so genannten Investors-Lounge im Web, abhängig von der Summe werden sie im Abspann genannt oder können Premieren-Karten erhalten. Ganz am Ende wird an die Investorengemeinschaft ein Teil der Filmerlöse ausgeschüttet. Und zwar bis zu einer Besucherzahl von einer Million ein Euro pro verkaufter Kinokarte. Für jedes verkaufte Ticket über einer Million zusätzlich 50 Cent pro Karte. Wieviel der einzelne Investor erhält, hängt dann natürlich von der Höhe seines Investments ab. Mindest-Investment sind 50 Euro. Ab 1.000 Euro bekommt man u.a. zwei Premieren-Tickets und der eigene Name wird prominent im Abspann genannt.

“Groß-Investoren” können auch eine “Patenschaft” übernehmen. Ab einem Investment von 50.000 Euro darf man im FIlm kurz auftreten oder kann sich eine Figur mit bestimmten Namen und Charaktereigenschaften ins Drehbuch schreiben lassen. Möglich ist auch, dass der Name eines Dorfes erwähnt wird.

Stromberg-Darsteller Christoph Maria Herbst rührt für das ungewöhnliche Filmprojekt bereits eifrig die Werbetrommel. Auf der dazugehörigen Website www.stromberg-der-film.de begrüßt er seine Fans mit einem kleinen Video: “Das ist der Bernd und ich bin der Christoph. Und wir beide wollen ins Kino.” In seiner Rolle als Bernd Stromberg hat er zudem der Welt ein launiges Interview zum Film gegeben: “Wenn wir so durchstarten wie Til Schweiger mit seinen Dreilochhasen und wie die Filmchen alle heißen, dann werden sich etliche Banker die Finger nach uns lecken…”

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