Charlie Sheen-Abschied holt Tagessieg

Seit gestern ist Charlie Sheen auch in Deutschland bei "Two and a half Men" Geschichte – eigentlich. Denn obwohl am Dienstag die letzte Folge der Erfolgsserie mit dem aufsässigen Problem-Schauspieler lief, wird er dank unzähliger Wiederholungen auf diversen Sendeplätzen noch lange in der einheimischen Prime-Time zu sehen sein. Zum Abschied schenkte Sheen ProSieben noch einmal Top-Quoten, den Tagessieg holte aber die zweite "Two and a half Men"-Folge, die – man ahnt es – nur eine Widerholung war.

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Den Tagessieg holte ProSieben mit der zweiten Folge der Erfolgs-Sitcom, die erst um 21.41 Uhr startete. In der Zielgruppe erreichte die Wiederholung 2,37 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 18,3 Prozent. Im Gesamtpublikum lag der Marktanteil bei 8,8 Prozent. Die Zuschauerzahl lag dagegen mit 2,72 Millionen nur unwesendlich höher als bei den 14- bis 49-Jährigen. Die Abschiedsfolge wollten nur 2,2 Millionen in der Zielgruppe und 2,5 Millionen im Gesamtpublikum sehen.

Für ProSieben reichten diese Zahlen allerdings für den Tagessieg. An zweiter Stelle der Quoten-Tabelle liegt der zweite Dienstags-Serienklassiker, RTLs "Dr. House". Die Arzt-Serie wollten 2,33 Millionen der 14- bis 49-Jährigen sehen (Gesamtpublikum: 3,54 Millionen). Bei den Marktanteilen reichte das für 17,9 Prozent (Gesamt: 11,2 Prozent).

Den Tagessieg im Gesamtpublikum holte der Erfolgs-Evergreen "In aller Freundschaft". 6,65 Millionen (Marktanteil 20,2 Prozent) wollten den Serien-Hit sehen. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil dagegen bei acht Prozent. Die Nummer zwei in der Gunst aller TV-Zuschauer war RTLs Soap-Dauerbrenner "Gute Zeiten, schlechte Zeiten". 3,97 Millionen sahen Folge 4889. Das brachte den Kölnern einen Marktanteil von 13,6 Prozent.

Sat.1 gelang es nur eine Sendung in der Top-Liste zu platzieren. "Wie küsst man einen Millionär?" landete auf Position 15 und erreichte in der Zielgruppe 1,21 Millionen Zuseher bzw. 2,43 Millionen im Gesamtpublikum.

Nicht nur "Two and a half Men" machte ProSieben am Dienstag viel Freude, sondern auch Christoph-Maria Herbst alias Bernd Stromberg. Den Büro-Tyrann der Capitol-Versicherung wollten 1,43 Millionen sehen. Das reichte für einen Marktanteil 13,6 Prozent.

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