Pro7 bringt „The Voice“-Kandidat in Verruf

Lügender Lehrer? Stefan Zielaskos Auftritt war der Überraschungs-Hit bei "The Voice of Germany". Alle fünf Jury-Mitglieder leckten sich die Finger nach dem Sänger, der als Sport- und Biologielehrer arbeitet. Doch seit seiner Performance hagelt es Kritik: Obwohl der 31-Jährige behauptet hatte, "keine Bühnenerfahrung" zu besitzen, kam heraus, dass er 2004 im Finale der Castingshow "Popstars" stand. Das verschwieg ProSieben und stürzt den Kandidaten damit in ein Imagedebakel.

Anzeige

Wie ProSieben auf der „The Voice of Germany“-Fansite schreibt, habe Zielasko „weder gegenüber der Produktion noch gegenüber den Coaches ein Geheimnis daraus gemacht, dass er schon mal Kandidat bei ‚Popstars‘ war“. Es habe folgenden Dialog in der Sendung gegeben:
„Rea: Und du hast keine musikalische Erfahrung?
Stefan: Ich hab vor Jahren mal bei einer Castingshow mitgemacht, leider ohne Erfolg.
Alle Coaches durcheinander: Ja Gott sei dank, deswegen bist du heute hier…ist doch cool…“
Man habe „diesen Dialog einfach nicht in der Sendung erzählt“. ProSieben- und "The Voice"-Sprecher Christoph Körfer begründete das gegenüber MEEDIA: "Wir versuchen von den Gesangsauftritten so viel wie möglich zu zeigen und erzählen deshalb nicht bei jedem Künstler die komplette musikalische Vita."
Das sorgte dafür, dass Zielasko in einigen Medien, bei Facebook und Twitter als „Lügner“, „Betrüger“ oder „Casting-Hopper“ beschimpft wurde. Die Verantwortung dafür weist Körfer gegenüber MEEDIA von sich: "Alle Medien, die Stefan Zielasko einen Lügner nennen, tragen die Verantwortung dafür selbst."
Auf seiner frisch eingerichteten Fanpage bekommt der Musiker viel Zuspruch. Ein Nutzer schreibt beispielsweise, „wenn man in der BILD als Lügner dargestellt wird ist es doch eigentlich gute Publicity….siehe zu Guttenberg“.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige