Anzeige

ARD: Gottschalk soll auch Shows moderieren

Knapp eine Woche nach seiner ZDF-Demission bei „Wetten, dass..?“ startet Gottschalk jetzt bei der ARD voll durch. Am Freitag stellte der Showmaster in Berlin das Konzept seiner neuen Show vor, das eindeutig auf Unterhaltung setzt. So soll es eher um den Vaterschaftstest von Udo Jürgens als um die Eurokrise gehen. Für das politische ist dann die folgende „Tagesschau“ zuständig. Bei seiner Vorabendserie soll es aber nicht bleiben. Laut Focus soll Gottschalk in der ARD auch große Abend-Shows präsentieren.

Anzeige

Von Showkollegen und von der Konkurrenz will der Focus erfahren haben, dass der Gottschalk-Vertrag fünf bis sechs Samstagsabend-Events pro Jahr beinhalten soll. Geplant sind offenbar Sendungen mit „Ereignischarakter“, wie beispielsweise die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises.
„Gottschalk live“ startet am 23. Januar und wird Montag bis Donnerstag immer vor der Tagesschau laufen. Oder wie Gottschalk bei der Präsentation sagte: "Ich bin die Wohlfühlhalbestunde zwischen dem Muff des Arbeitstages und dem Elend der Welt in der ,Tagesschau‘". Das Konzept erklärte er laut Welt Online als „nach hinten gezogenes Frühstücksfernsehen und vorgezogener Late-Night-Talk".
Für die neue Sendung muss die ARD seinen gesamten Vorabend umbauen. Obwohl bereits heute die Zeit zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr zu den Problem-Plätzen gehört, kann es sein, dass die Quoten der anderen Sendungen noch einmal zurückgehen. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, existiert eine Studie, die belegt, dass unter dem Programmumbau, der für  „Gottschalk live“ nötig wird, die Zuschauerzahlen aller anderen Sendungen leiden könnte.

Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige