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ARD bringt vormittags nun eigenes Nachrichtenangebot

Beschlossene Sache: Die ARD wird ab 2012 vormittags eigene Nachrichten senden. Die ARD-Intendanten reagierten damit auf die Entscheidung des ZDF, aus der bewährten Nachrichtenkooperation auszusteigen. Auch dann, wenn das "ZDF-Morgenmagazin" gesendet werde, wird es auf beiden Sendern unterschiedliche Nachrichten geben.

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"Es ist schade, dass das ZDF trotz zahlreicher Appelle bei seiner Entscheidung bleibt und die Kooperation aufgekündigt hat", erklärte die ARD-Vorsitzende Monika Piel. "Für die ARD ist eine Kürzung des Informationsangebots um rund ein Drittel  – wie vom ZDF geplant – aber nicht hinnehmbar. Deswegen werden wir – im Sinne der Zuschauer – nun auch in den ZDF-Sendewochen auf eigene Ausgaben der "Tagesschau" um 9, um 10 und um 12 Uhr setzen und zwar in der gewohnten Länge." Dennoch schloss es Piel nicht aus, falls im ZDF doch ein Umdenken stattfinde, die Kooperation wieder aufzunehmen.
Die beiden Sender teilen sich die Morgenmagazine im wöchentlichen Wechsel. Bisher war es so, dass die darin zugeschalteten Nachrichtensendungen "Tagesschau" und "Heute" sich ebenfalls abwechselten.  

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