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Manroland: Koenig & Bauer signalisiert Interesse

Übernimmt der Konkurrent das insolvente Unternehmen? Wie das Handelsblatt schreibt, könnten Teile des Druckmaschinenherstellers Manroland von Koenig & Bauer gekauft werden. Der Vorstandschef soll dem Insolvenzverwalter Werner Schneider sein Interesse bekundet haben.

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Manroland hat, wie auch die Konkurrenten Heidelberg Druck und Koenig & Bauer, mit dem schlechten Markt und den Überkapazitäten zu kämpfen. Deshalb hegen Experten der Branche Zweifel, ob der Druckmaschinenbauer überhaupt noch gerettet werden kann.
Wie die Süddeutsche und die Welt vor drei Tagen berichteten, muss das Unternehmen mit seinen Standorten in Offenbach, Augsburg und Plauen wahrscheinlich aufgeteilt werden. Es sei "wohl kaum in einer ganzen Einheit" zu verkaufen, so Schneider.
Seit Tagen führt Schneider Gespräche mit interessierten Käufern von Manroland, der erste Name ist mit Koenig & Bauer gefallen. Er schließt den Einstieg eines reinen Finanzinvestors fast aus. "Finanzinvestoren brauchen in der Regel Zeit, um Marktuntersuchungen zu machen und sich die Wettbewerber anzusehen. So viel Zeit haben wir nicht." Gegenüber der Süddeutschen Zeitung äußerte er, dass eine Lösung bis Jahresende unrealistisch sei.

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