Anzeige

„Ingame-Werbung bleibt gut im Gedächtnis“

Fast alle Medien setzen Werbung als Einnahmequelle ein. Nur in Videospielen steckt der Anzeigenverkauf noch in den Kinderschuhen. Doch besonders Casual Games im Internet entwickeln sich bei Unternehmen zu beliebten Plattformen. Sie sind meistens kostenlos und sprechen eine attraktive Zielgruppe an: Diese verfügt über mittleres bis hohes Bildungsniveau und Einkommen. „Diese spannende Zielgruppe braucht eine andere Art der Kundenansprache“, sagt GameHouse-Deutschland-Chef Christian Manzius gegenüber MEEDIA.

Anzeige

Fast alle Medien setzen Werbung als Einnahmequelle ein. Nur in Videospielen steckt der Anzeigenverkauf noch in den Kinderschuhen. Doch besonders Casual Games im Internet entwickeln sich bei Unternehmen zu beliebten Plattformen. Sie sind meistens kostenlos und sprechen eine attraktive Zielgruppe an: Diese verfügt über mittleres bis hohes Bildungsniveau und Einkommen. „Diese spannende Zielgruppe braucht eine andere Art der Kundenansprache“, sagt GameHouse-Deutschland-Chef Christian Manzius gegenüber MEEDIA.
GameHouse hieß bis September RealGames. „Mit dem Namenswechsel wollten wir uns deutlicher als eigenständige und unabhängige Marke positionieren“, sagt Manzius. Das Unternehmen ist ein Geschäftsbereich von RealNetworks und in Nord- und Lateinamerika, Europa sowie in China vertreten. Es zählt mit – nach eigenen Angaben – 20 Millionen Nutzern pro Monat in Europa zu den führenden Entwicklern und Herausgebern von Casual Games.
Geld verdient das Unternehmen mit dem Verkauf virtueller Gegenstände – und mit Ingame Advertising. „Werbung in Spielen bleibt gut im Gedächtnis“, begründet Manzius die steigende Nachfrage. Zu den wichtigsten Kunden in dem Bereich gehören Hersteller von Konsumprodukten. „Danone wollte bei einer Produktneueinführung ein eigenes Casual Game dafür haben.“ Die Entwicklung kostet rund 15.000 Euro, zusätzlich müssen Game Starts mit einem Minimum von 10.000 abgenommen werden und pro Game Start fallen 1,25 Euro an.
Aber auch klassische Anzeigen sind in Onlinespielen möglich. Dabei berechnen sich die Kosten für den Kunden auf Klickbasis oder nach dem Tausender-Kontaktpreis. Als wichtigsten Zukunftsmarkt identifiziert Manzius Mobile Gaming. In diesem Bereich soll GameHouse in 2012 am stärksten wachsen, indem alle 700 Spiele, die zurzeit nur über das stationäre Web erreichbar sind, auch per Smartphone abrufbar werden.
Dass sich Reichweiten im mobilen Web noch nicht messen lassen, empfindet der 35-Jährige nicht als Problem. Es sei wichtig, früh dabei zu sein, denn Mobile Gaming erfreut sich großer Beliebtheit. Das beweisen nicht nur die mehr als 500 Millionen Downloads von „Angry Birds“.

Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige